XXVIII
die großartigsten Lobsprüchc auf Cotta, die jedochkeineswegs denselben verleiteten, das geforderteHonorar dafür zu bewilligen. Es schmeichelteaber immerhin den seligen Baron, sich mal rechttüchtig gelobt zu sehen, und als bald darauf dasBuch bei Gebrüder Frankh herauskam, sprach erfreudig zu seinem Sohne: Georg, lies das Buch,darin wird mein Verdienst anerkannt, darin werdeich mal nach Gebühr gelobt! Georg aber fand,daß in dem Buche alle Lobsprüche ausgestrichenund im Gegentheil die derbsten Seitenhicbe aufseinen Vater eingeschaltet worden. Der Altewar zum Küssen liebenswürdig, wenn er dieseAnekdote erzählte.
Und noch eine Tugend giebt es bei den Ger-mauen, die wir bei Herrn Menzel vermissen: dieTapferkeit. Herr Menzel ist feige. Ich sagedieses bei Leibe nicht, um ihn als Mensch her-abzuwürdigen: man kann ein guter Bürger sein,und doch den TabackSrauch mehr lieben als den