Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
XXVI
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von der Concurrenz der weiblichen Schriftstellerbefreite, er hat vielleicht auch der Literatur da-durch genützt, aber ich möchte in einem solchenFeldzuge meine Sporen nimmermehr erworbenhaben. Auch gegen Herrn Gutzkow, und wäreGutzkow ein Vatermörder gewesen, hätte ich nichtmeine Philippika donnern mögen, während er imKerker lag oder gar vor Gericht stand. Und ichbin weit davon entfernt, auf alle germanischeTugenden Anspruch zu machen, vielleicht am we-nigsten auf eine gewisse Ehrlichkeit, die ebenfallsals ein besonderes Kennzeichen des Germanen-thums zu betrachten ist. Ich habe manchemThoren in's Gesicht gesagt, er sei ein Weiser,aber ich that es aus Höflichkeit. Ich habe man-chen Verständigen einen Esel gescholten, aber ichthat es aus Haß. Niemals habe ich mich derZweideutigkeit beflissen, ängstlich die Ereignisseabwartend, in der Politik wie im Privatleben,und gar niemals lag meinen Worten ein erbärm-