IZZ
Dem unendlich Großen, das die Bewun-derung erweckt, muß ein eben so Kleines ent-gegenstehen, das die entgegengesetzte Empfin,Mg erregt.
Im moralischen Reiche gicbt es aber nichtsKleines, denn die nach innen gerichtete Mo-tilität erzeugt eigne und fremde Achtung undihr Mangel Verachtung, und die nach außengerichtete weckt Liebe und ihr Mangel Haß;zur Verachtung ist das Lächerliche zu unwich-tig und zum Hasse zu gut. Es bleibt alsofür dasselbe nur das Reich des Verstandesübrig, und zwar aus demselben das Unver-ständige. Damit aber derselbe eine Empfin-dung erwecke, muß er sinnlich angeschaltetwerden in einer Handlung oder in einem Zu-stande; und das ist nur möglich, wenn dieHandlung als falsches Mittel die Abstch desVerstandes, oder die Lage als Widcrspiel dieMeinung desselben darstellt und Lügen straft.