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heilen, die sie sticht.*) Gäbe es denn sonstetwas gefährlicheres als einen Poeten, wenndieser unsere Wirklichkeit noch vollends mitseiner und uns also mit einem eingekerkertten Kerker umschlösse? ....
Gleichwohl bereitet auck der falsche Nachstichder Wirklichkeit einige Lust, theils weil er beilehrt, theils weil der Mensch so gern seinen Zu-stand zu Papier gebracht, und ihn ans der ver»worrenen persönlichen Nähe in die deutlichere ob/jcktive Ferne geschoben sieht. Man nehme denLebenstag eines Menschen ganz treu, vhnc Far/benmuscheln, nur mit dem Dinlenfasse zu Pro-tokoll und lasse ihn den Tag wieder lesen: so
Aus diesem Grunde giebt Kloxsiocks Nach-Ode ge-gen Carrier „die Vergeltung" dem Geiste keinenpoetischen Frieden; das Ungeheuer erneuert sich ewig;und die kannibalische Rache an ihm martert dVS fremdeAuge ohne Erfolg,