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Lage die Schmeichelei des Wahns und kannder leere Jüngling seine angcborne Lyrik sichselber sür eine höhere Romantik ausgeben: sowird er mit Vcrsäumung aller Wirklichkeit —die eingeschränkte in ihm selber ausgenom-mcn — sich immer weicher und dünner ins ge-setzlose Wüste verflattern; und wie die Atmo-sphäre, verliert er sich gerade in der höchstenHöhe ins kraft- und formlose Leere-
Um deswillen ist einem jungen Dichternichts so nachthcilig als ein gewaltiger Dich-ter, den er oft liefet; das beste Epos in die-sem zerschmilzt zur Lyra in jenem. Ja, ichglaube, ein Amt ist in der Jugend gesünderals ein Buch, — obwohl in später» Jahrendas Umgekehrte gilt- — Das Ideal ver-mischt sich am leichtesten mit jedem Ideal, d.h.das Allgemeine mit dem Allgemeinen. Dannholet der blühende junge Mensch die Naturaus dem Gedicht, anstatt das Gedicht ans der