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wie der Mensch vom halbblinden und halb-tauben Thierc; mit jedem Genie wird unseine neue Natur geschaffen, indem es die alteweiter enthüllet. Alle dichterische Darstellun-gen, welche eine Zeit nach der andern bewun-dert, zeichnen sich durch neue sinnliche Indivi-dualität und Auffassung aus. Jede Sternen-,Pflanzen,-, Landschafts - und andere Kunde derWirklichkeit ist einem Dichter mit Vorths!! an-zusehen; und in Göthcs poetischen Landschaf-ten scheinen gemalte wieder.
Jünglings finden ihrer Lage gemäß in derNachahmung der Natur eine mißliche Auf-gabe. Sobald das Studium der Natur nochnicht allseitig ist, so wird man von den ein-zelnen Thcilcn einseitig beherrscht. Allerdingsahmen sie der Natur nach, aber einem Stücke,nicht der ganzen, nicht ihrem freien Geist miteinem freien Geist. — Die Neuheit ihrerEmpfindungen muß ihnen als eine Neuheit der