Druckschrift 
1 (1804)
Entstehung
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können oft mehr als Worierklarungen aussagen,z.B.:die Poesie ist die einzige zweiteWelt in der hiesigen; oder: wie Singenzum Reden, so verhält sich Poesie zur Prose;die Singstimme steht (nach Hallet) in ihrergrößtenTiefe doch hoher als der höchste Sprechtton; und wie der Singtvn schon für sich al-lein Musik ist, noch ohne Takt, ohne melo-dische Folge und ohne Harmsnische Verstärkung,so giebt es Poesie schon ohne Metrum, ohnedramatische oder epische Reihe, ohne lyrischeGewalt." Wenigstens würde in Bildern sichdas verwandte Leben besser spiegeln, als intobten Begriffen nur aber für jeden an-ders; denn nichts bringt die Eigcnkhümlich-keit der Menschen mehr zur Sprache als dieWirkung, welche die Dichtkunst aus sie macht;und daher werden ihrer Dcfinizioncn eben soviele seyn als ihrer Leser und Zuhörer.

Nur der Geist eines ganzen Buchs