können oft mehr als Worierklarungen aussagen,z.B.: „die Poesie ist die einzige zweiteWelt in der hiesigen; — oder: wie Singenzum Reden, so verhält sich Poesie zur Prose;die Singstimme steht (nach Hallet) in ihrergrößtenTiefe doch hoher als der höchste Sprechtton; und wie der Singtvn schon für sich al-lein Musik ist, noch ohne Takt, ohne melo-dische Folge und ohne Harmsnische Verstärkung,so giebt es Poesie schon ohne Metrum, ohnedramatische oder epische Reihe, ohne lyrischeGewalt." Wenigstens würde in Bildern sichdas verwandte Leben besser spiegeln, als intobten Begriffen — nur aber für jeden an-ders; denn nichts bringt die Eigcnkhümlich-keit der Menschen mehr zur Sprache als dieWirkung, welche die Dichtkunst aus sie macht;und daher werden ihrer Dcfinizioncn eben soviele seyn als ihrer Leser und Zuhörer.
Nur der Geist eines ganzen Buchs —