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3 (1827) E
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Eudiometer.

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Wahrend dieses Schmelzens hat man beiden Drahten die gehö-rige Richtung und Entfernung zu ertheilen. Endlich kann deräufsere Theil derselben abgebrochen werden.

Die Verpuffungsröhre darf nicht zu eng seyn, sonst pflanztsicli wegen der abkiililenden Wirkung der Wände die Verbren-nung besonders in dem Falle nicht durch die ganze Masse fort,wenn die Menge des Sauerstoffgases in dem Gasgemenge wenigbeträgt. Je weiter sie dagegen ist, um so dicker müssen ihreWandungen seyn, um das Zerspringen unmöglich zu machen,und da sie bei zu grofser "Weite keine genaue Messung zuläfst,so müssen in diesem Falle die Messungen vor und nach dem Ver-suche mittelst einer andern graduirten ltöhre vorgenommen wer-den , was ein zweimaliges Umfüllen des Gases und damit einegröfsere Unsicherheit des Versuches veranlafst. Röhren von0,5 Zoll im Durchmesser sind am angemessensten und dienenzugleich zum Verpuffen und zum Messen.

Hält ein Gassemenge sehr wenig Sauerstoffgas z. B. unter

O O Ö Ö

0,1, so verpufft es mit Wasserstoffgas nicht oder nur unvoll-ständig , weil das fremdartige Gas vermöge seiner abkühlendenWirkung die Fortpflanzung der durch den elektrischen Funkenveranlafsten Verbrennung hindert. In diesem Falle mufs mandemselben eine abgemessene Menge von Sauerstoffgas hinzufü-gen, dessen Reinheit man zuvor durch einen andern eudiome-trischen Versuch bestimmt hat. Fügt man dann überschüssigesWasserstoffgas hinzu und entzündet, so ist die Menge des im

Gasgemenge enthaltenen Sauerstoffgases gleich -j- des verschwun-denen Gases, weniger dem reinen Sauerstoffgase, welches indem zugefügten enthalten war.

Das anzuwendende Wasserstoffgas mufs frei von Sauer-stoffgas seyn, weil man sonst zu viel Sauerstoffgas finden würde.Man bringt daher in ein kleines Fläschchen ein Zinkstück, fülltes fast ganz mit ausgekochtem Wasser, dann noch vollends mitSchwefelsäure, vereinigt es unter Wasser mit der zuvor mitWasser gefüllten Gasentwickelungsröhre , und leitet das so nachdem Austreiben des Wassers aus dem letztem hervortretendeGas unmittelbar zu dem zu prüfenden Gasgemenge. Auch kannman solchem Wasserstoffgase, welches Sauerstoffgas enthält,dasselbe über Quecksilber durch Platinschwamm entziehen, wel-cher es bei längerem Einwirken in Wasser verwandelt. Was-