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3 (1827) E
Entstehung
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Erde.

der Bergketten ausgebreiteten Bergebenen (Plateaux) , aus de-nen im ersteren Falle die Bergspitzen emporgestiegen zu sevnscheinen, oder auf denen man sich oft unerwartet wie in einerniedrigen Ebene befindet, wenn man durch lange Thäler zwi-schen Felsenklippen emporgestiegen ist, und auf eine Bergspitzezu kommen erwartet. Man findet sie nicht selten. Unter diebedeutendsten gehört eine ausgedehnte in Habesch 1 , die grolseAsiatische der östlichen Gobi, deren Höhe zwar nicht genau be-stimmt, aber gewifs sehr bedeutend ist, wie schon aus der Höheder umgebenden Berge, des Altai, Imaus u. a. folgt, insbeson-dere die bekannte ausgezeichnete Bergebene von Quito, woraufSta. Fe de Bogota in einer Flöhe von 8160 F. und Antisanain12600 F. liegt, ferner die zwar minder hohe, aber sehr ausge-dehnte von Mexico , welche sich im Ganzen von 18° bis gegen40° N. B. erstreckt und mehrere hohe Berggruppen enthält.Mehrere andere in allen Welttheiien können liier -nicht einzelnnamhaft gemacht werden.

D. Gewässer der Erde.

Zur physischen Geographie gehört hauptsächlich noch dieUntersuchung des Wassergehaltes der Erde. Hierbei kommenin Betrachtung zuerst die lliefsenden Gewässer, als Quellen, Bä-che , Flüsse und Ströme, dann die stillstehenden , als Lachen,Sümpfe, Teiche und Seen, endlich die sich hier anschliefsen-den Meere von den kleineren eingeschlossenen bis zu den gro-fsen Oceanen. Von den hauptsächlichen Merkwürdigkeiten derhier im Allgemeinen genannten Gegenstände wird an seinemOrte besonders gehandelt werden 2 .

.VIII. Ursprung und Veränderungen der Erde

und ihrer Oberfläche.

Dieser sehr weitläuftige Tbeil derjenigen Untersuchungen,welche man rücksichtlich der Entstehung und Veränderung un-seres Erdballes angeslellt hat, wird gröfstentheils oder vielmehrganz zu einer eigenen wissenschaftlichen Disciplin, der Geologiegerechnet. Es gehört dabei allerdings in das Gebiet der Physik,genau zu prüfen, ob und wie weit die bekannten Naturkräfte

1 S. Lobo Reis. I. 145.

2 S. die hier genannten Artikel Bäche, S. Flufs,