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3 (1827) E
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Elektrometer.

trisirter Leiter die darüber gehaltene andere Schule anziehetAuf ähnlichen Gründen beruht auch ein Vorschlag von Giu-t.atii 1 2 . Cavtox 3 richtete 1753 die von Du Kay gebrauchtenFäden zu dem lange Zeit im Gebrauch gebliebenen Korkkuo e |-elektrometer ein. Er liefs aus Kork oder Hollundermark zweikleine Kugeln von der Gröfse einer Erbse sauber abdrehen, undhing sie an feine Zwirnsfäden. Er schlofs sie gewöhnlich inein buxbaumenes Futteral oder Kästchen ein, damit man sie beisich tragen konnte. Es darf auch nur ein Faden seyn , der in134 'der Mitte umgebogen wird. Dieses Elektrometer gehört schonzu den sehr emplindlichen, und kann leicht dazu dienen, po-sitive und negative E. zu unterscheiden, indem man die Kü-gelchen vorher durch Mittheilung eines schwachen Grades einerbekannten E. z. B. von einer geriehenen Glas - oder Siegellack-stange divergiren macht.

IIkni.ys 1772 erfundenes Quadranten - Elektrometer be-135,"schreibt Bkiestley 4 . Dasselbe steht auf einem kleinen Ge-stelle , von dem es nach Gefallen abgenommen und auf den er-sten Leiter u. s. w. befestigt werden kann. Es besteht aus einersenkrecht stehenden Säule, die oben kugelförmig abgerundetist, und unten ein Messingblech hat. Oben am Stiele ist eingetheilter elfenbeinerner Halbkreis befestiget, in dessen Mitteder Zeiger an einer feinen Achse von Messing steckt; der Zei-ger selbst ist ein sehr dünnes Stäbchen, welches vom Mittel-puncte des Halbkreises bis an das Messingblech reicht, und trägtunten ein fein abgedrehtes Korkkiigelchen, .Das beste Holz zurSäule und zum Zeiger ist Buxbaum, Beim Elektrisiren steigtder Zeiger, und giebt auf dem Halbkreise Grade an, woraussich auf die Stärke der E. scliliefsen läfst. Diese Einrichtunghat das Unvollkommene , dafs wegen der Seitenrepulsion vonder Scheibe aus die Bewegung sehr unregelmäfsig ist, auch dafs

1 Gilberts Vorschlag, Ann. LX. 23, eine gewöhnliche feineWage zu elektrometrischen Versuchen zu benutzen, wird von hgeumit liecht wegen zu geringer Emphndlichkeit derselben venvoifcn.

S. G. LXXXI. 295.

2 Vers, und Abliaudl. der liaturf, Gescllsch. in Danzig, lh. !1717. No. 6.

3 Phil. Trans. Vol. XLVIII. P. 1. No. 53.

4 Phil. Trans. Vol. LX1I. No. 26.