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ren nach der andern momentan frei werden , nnd weil diesePulsus einander der Zeit nach so nahe liegen, so scheint unsi] lre Wirkung eine continuirliche. ln wie vielen Sectoren desQuerschnittes eines z. II. cylinderförmigen elektrischen Leitersdie Trennung der Magnetismen erfolgt, oder mit andern Wor-ten , wie viele ungleiche polare Linien hei jedem Pulsus ent-stehen, ob die Zahl derselben nach der Dicke des Leiters undder Stärke der Elektricität verschieden ist, diese Fragen lassensich nicht beantworten, es ist sogar noch zu frühzeitig, hier-über nur einmal eine wahrscheinliche Hypothese zu versuchen,so lange eine Hauptfrage noch nicht völlig entschieden ist, näm-lich ob wir in Gemäfsheit einer einzigen elektrischen Strömungnur eine einfache, oder in Folge einer zweifachen und entge-gengesetzten eine doppelte Wirkung auf den Magnetismus an-zunehmen haben, oder ob endlich in der Ausgleichung beiderdie momentane Erregung des Magnetismus zu suchen ist. Aufgleiche Weise mögte ich nicht darüber entscheiden , nach wel-cher Seite hierbei der nordpolare Magnetismus gerückt werde,indem dieses von der Ansicht abhängt, ob man den Kord polder Nadel z. 13. durch den nordpolaren Magnetismus zuriick-gestofsen, oder im Strome desselben bei der plötzlichen Tren-nung mit fortgerissen werden lälst. Ohne den verschiedenenVorstellungsarten jedes Einzelnen rücksichtlich dieser beidenFragen vorgreifen zu wollen, indem diese Bemerkungen ohne-hin, wie gesagt, keineswegs als eine vollständige Theorie an-zusehen sind, bin ich doch in Ansehung der ersleren geneigt,mit Seedeck eine zwar nicht unendliche, aber doch eine sehrgrofse Menge Trennungspuncte anzunehmen, schon deswegen,weil die Fortführung der getrennten Magnetismen durch einenverhällnifsmäfsig beträchtlichen Raum im Umfange des Leitersweder mit der Geschwindigkeit der einzeln erfolgenden Pulsus,noch mit der ruhigen und wirkungslosen Herstellung des lndif-färenzzustandes übereinstimmt 1 . Hinsichtlich der letzterenmögte ich lieber im Widerspruche mit Pohl die Trennung soannehmen, dafs der nordpolare Magnetismus bei einer von N.nach S. gerichteten elektrischen Strömung von der unteren Flä-che des Leiters an gerechnet, in der Richtung nach O. durch dasZenith nach W. und so zurück zu liegen käme, weil es mir na-
1 Hiergegen scheinen Poux/s Versuche (oben III. C. 18) zu streiten.