Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
207
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grciflich, daß ich denjenigen Abschnitt seinesBuches, worin er die sogenannten Phänomenaund Noumena abhandelt, für den wichtigstenThcil, für den Mittelpunkt seiner Philosophie,halte. Kant macht nämlich einen Unterschiedzwischen den Erscheinungen der Dinge und denDingen an sich. wir von den Dingennur in so weit etwas wissen können, als siesich uns durch Erscheinung kund geben, undda also die Dinge nicht, wie sie an und fürsich selbst sind, sich uns zeigen: so hat Kantdie Dinge, in so fern sie erscheinen, Phänomena,und die Dinge an und für sich: Nonmenagenannt. Nur von den Dingen als Phänomenakönnen wir etwas wissen, nichts aber könnenwir von den Dingen wissen als Noumena.Letztere sind nur problematisch, wir könnenweder sagen, sie existircn, noch: sie existirennicht. Ja, das Wort Noumen ist nur demWort Phänomen nebcngesetzt, um von Dingen,in so weit sie unö erkennbar, sprechen zu