ist für mich keine leichte Ausgabe. Es gilt zu-nächst die Ausdrücke einer Schulsprache zu ver-meiden, die den Franzosen gänzlich unbekanntist. Und doch habe ich weder die Subtilitätcnder Theologie, noch die der Metaphysik so tiefergründet, daß ich im Stande wäre, dergleichennach den Bedürfnissen des französischen Publikums,ganz einfach und ganz kurz zu sormulircn. Ichwerde daher nur von den großen Fragen han-deln, die in der deutschen Gottesgelahrtheit undWeltweishcit zur Sprache gekommen, ich werdenur ihre sociale Wichtigkeit beleuchten, und im-mer werde ich die Beschränktheit meiner eigenenVerdeutlichungSmittcl und das Fassungsvermö-gen des französischen Lesers berücksichtigen.
Große deutsche Philosophen, die etwa zu-fällig einen Blick in diese Blätter werfen, wer-den vornehm die Achseln zucken über den dürf-tigen Zuschnitt alles dessen, was ich hier vor-bringe. Aber sie mögen gefälligst bedenken, daßdas wenige, was ich sage, ganz klar und deut-lich ausgedrückt ist, während ihre eignen Werke,