Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
XI
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XI

nicht mchr dem Sprecher, sobald es seiner Lippeentsprungen und gar durch die Presse verviel-fältigt worden. Außerdem würden fremde Be-fugnisse mir mit zwingendem Einspruch entgegen-treten, wenn ich dieses Buch ungedruckt ließeund meinen Gcsammtwerken entzöge. Ich könntezwar, wie manche Schriftsteller in solchen Fällenthun, zu einer Milderung der Ausdrücke, zuVerhüllungen durch Phrase meine Zufluchtnehmen; aber ich hasse im Grund meiner Seeledie zweideutigen Worte, die heuchlerischen Blumen,die feigen Feigenblätter. Einem ehrlichen Mannebleibt aber unter allen Umständen das unver-äußerliche Recht, seinen Jrrthum offen zu ge-stehen, und ich will es ohne Scheu hier aus-üben. Ich bekenne daher unumwunden, daßalles, was in diesem Buche namentlich auf diegroße Gottcsfrage Bezug hat, ebenso falsch wieunbesonnen ist. Ebenso unbesonnen wie falschist die Behauptung, die ich der Schule nach-sprach, daß der Deismus in der Theorie zuGrunde gerichtet sei und sich nur noch in der