7^
>tz,Z-
.^'77^K
''
- ^7'^^°W
"-' ".^ ' '-*--5.
" > ^ ' -' -«! M-' -
^ 7'" ^ /'»
'''-'7/A^B
. 7"n> »->, ^ i
>, 77)'-.^
7 7^'7'^>«tz7 -^OI<>i>h
' "7^lkMl«
-i-ck AG'-'--ÄWiM
' >?G«
'7
S^7'7/Z^Ä>Z»ßhH
ÄÄkM!x?
...
"7-' 7'7^7.»W!^ ^
77.7^.HB7 7,WM
... . ^>,.>' '...'.--iW«
77>5iP»^
«'X- -' ' - - ^
- -.^Sk'^..
'' ' "' -
' >!?rl!.'' I
.../' .' ,./M«!"
- ^7-' 7» 7
777^-^
7<>7Ä'^
-7. !'".7ȧc-5t
>-.""''' iy''
.' .>'' ^ i^I V
^ .717
7eH-777.' 7^ -
''77'7?<p
:i-' .,'^<'-j>F! ö«
von dcm frcysn Hcrtzogihnm zu Savoyen.
711
Das Für-
steilthumPieinvnr.
Nachdem Hertzog Vi^or ^msäeus u zur regie-rung gekommen / hat er zu rechter zeit anderweitdarum bey Kayserl. Maj.angesuchct/ und sichzurprXK3tl0ndesjuramentlKäe!!t2N5 und ande-rer lehns-schuldigkeiten erboten/und als keinegewürige resolutmn erfolgen wollen/das Chur-fürstl. (^ollsAiuin um nachdrücklichere recom-menclstion und beystand anderweit belanget.
Das ^ürstenehum pieznont ist in gantzItalien das schönste und fruchtbarste. Es lie-get auch so voller stadte/ flecken und dörffer/ daßein Pedemontauer/ als er um die bcschaffenheitseines landes befraget wurde/ zur antwort gab:As sepe keine landschaft / sondern einefadx/welche ZOOOOO schritte j.'n u»nfattghabe. So ist es auch sehr austräglich undnutzbar: Dahero Hertzog Carl EmanueU,als ihn K.Henrich iv von Franckreich fragete/wte viel thm Savo^cn und piemont ein-trüge? antwortete: Ar nähme aus Sa-voM! ein/was er könte/ aus pietnontaber/was er wolte. Was inaflen das n;eistetheil solcher landschafft durch Heyrath an Sa-voyen kommen/ ist aus obigen erinnerlich.Fürst ^maäcuz der Grüne hat viel darzu ge-bracht/ und es seinen nachkommen mächtigerhinterlassen. Es hat aber das groste theil desFürstenthums Piemont seine Uepeml-ntz vomRömischen Reich / dahero Se. Kayftrl.Maj.Ä.I69O dem Hertzoge erlaubeten/ daß er nochi6Reichs-lehn in Piemont kauffett dorffte/ vorwelche begnadigung er der Kayserl. kammer6G0QOO gülden erlegte.
Der titul der Zürfkenthüinee undZvioi-cZ, weyland weltberühmter Provintzien/rühren aus der zwischen Grafphilippen vonSavoren und Wilkelmi Fürsten von ^cbajaund^oreg wchter und eintzigen erbin Isabel-len von Villi-baräomii her. Es sind aber dieselande theils noch in der ungläubigen Musul--männer/theils in der Durchl. Nepublique vonVenedig bänden.
Oas ^ürflenthttNt Oneglia war Noch lMthum Hne- sechzehnten leculo der Genuesischen fsmUieä'0ri3 zuständig: allein Hertzog Emanuel Phili-bert von Savoyen erhandelte es A. 1576 vonI^eronymo ä' Orm, und gab ihm / wie gedacht/das Marggrafthum ciries jn Piemont dran.
Das Marggrafchum 82luile hat hiebevoreigene Regenren gehabt / welche ihre lande von^ogs.^ denen vau^binen 6e Vicnne Zll lehn empfangen/und/oben ertheilter anzeige nach/ aus dem ge-schlechte der Marggrasen zu Montferrat herge-stammet. A.154 -8 ist deren männlicher stammmit Marggraf Gabrielen untergangen.Rapser Carl iv hat Fürst ^maäev dem Grü-nen dieses Marggrafthum überlassen / an stattdes damahligen besitzers/welcher sich zum prX-juclitz des Kayserl. lehn-Hofs der Cron^ranck-rcjch kubmu^ret hatte; daher bat Savoyenein recht bekommen / Franckreich aber hat esvor einen heimfal! geachtet/und sich der landebemächtiget / auch so lange innen gehabt/ bißsich Hergog Carl Emanuel der damahligeninnerlichen moiuum in Franckreich pr^vgliret/und die lande eingenommen. Welches deflennachkommen/ vermöge des A. i6c>i am 17 Ja-nuarii getroffenen aceords/ gegen das ländlemLrsüö> die Grasschafft und vestung eiInsrol und
Fürst«!'
Die übrige
limdschaff
einige örtermehr/als KZu^e,Veronv/, die La-
ronie Qex,Castellaney Lbateux, I)2u^NInösc. sa
König Henrich I V und Ludwig XII! dafür zurauswechselung zurück erhalten / noch itzo besi-tzen. Zwar war dieses ein beschwerlichertausch/ gleichwohl hat sich Savoyen dadurchwohl proijzieiret/ indem esseine lande zusam-men gebunden / und seiner kecurität und dergemeinen ruhe in gantz Ztaiien ein grosses mo-wem durch erbauung dieser vormaller widerFranckreich beygelegot.
Oie Marggrafschafft 8ulg hat Graf Ottomit seiner Gemahlin Adelheid / MarggrafMeinfreds tdchrer / einer wittbe HertzogHerrmanns von Schwaben/ zur mitgiffr er-halten/ und auf die nachkommen verstammet.Das Marggrafthum Italien ist andersnichts/als eine von denen Kaystm verlieheneNeichs-würde gewesen/ und hat/ in ansehen daßdie vornehmsten päße von Italien in der Her-tzoge von Savoyen besitz gestanden/aufder be-schüyung der Italianifchen Marek wideralle unbillige gewalt und vorbruch der feinde be-standen/aus welcher endlich das Reichs - Vica-ri-7t erwachsen. Aus Kayserlicher milde hatHürO /VmzHus der GrosseA. iziz die Graf-schafft an sich gebracht / welche sHenckungRapser Carl V A-iszi bestätiget/ und HertzogCarln seiner trefflichen Verdienste wegen nochdieMarggrafjlHasftLeva zugeeignet. DerGraffiiche titul von Geuffberuhet auffei-ner besonderen prXtenlion wider die stadt die-ses nahmens. Denn weil diefts HertzoglichehaußÄ .igQi die Grasschafft (Zebsni^ oder Ls-ncvo ^kaufflichen an sich gebracht / so wendetman vor/ob habe solche stadt vormahls zu derGrasschafft gehöret; dahingegen dieGenfferbehaupten wollen/daß die Graffen von Neben-ns in vorigen zeiten Vasallen des Bischoffs vonGenff/ die stadt aber stets eine freye Reichs-stadtgewesen. Die Grafschaft Nl)za warvormahls ein stück von Provence/ unter wäh-renden troublen aber zwischen Ludewigen vonAnjou/und Ladislaum K. von Neapel/ ergabsie sich/weil sie von diesem hülffloß gelassen wur-de /A .iz88an Amudeum vil, Gr. vouGa-vopen/dessen söhn Amadeus Vlll durch einenvergleich mit Johanna / Remigiu von Nlca-pe!/A. 1419 den ruhigen besitz derselben erlan-get ; und wiewohl Franckreich alle dißsalls vor-gegangene Handlungen als nichtig lmpugmrenwill/ hat doch seine Parität das land biß cla-w behauptet. Ote Grafschaft Cenda nebstden Herrschaften Morro und preiia hatHery. Emanuel Philtbere von seiner ver-wanden t^enr!ett3 5 Marggrastn von Vili^rs ,A.ls/6 oberwehmer Müssen ertaushet. Ro-nwnt haben die Schweitzer A. :47s ^ery.Ludwigs l! söhne Jacobs abgenonnnen /gleichwie auch Driburg im Uchtlande in ihreHände gerathcn/daß also der bloße titul annochübrig. Ebenmäßige bewandniß hat es auchmit dem Hrepherritchcn pr^cliezt äo vgux, in-dem dieses an der Nord-seite desGenffer-stesgelegenestattliche land zwar ein alt NZtrimoni.um des Hauses zu nennen / auch GrafAmdwi-gen zu Savopen als ein zugeeignet
worden/der es auf seine vcldencjenren die Ba-ronen 6s Vaux verstammet. Von seiner encke-
lin