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von dem Fürstenthum des Pabstes.
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daß seine^nuz gar nichts geachtet wurden/hin- derung des wercks hat man nicht nur / nebcnsgegen die von innocemio Xl in grosser ^lkim wa- obgedachten beyden jubel-kirchen / noch fünjfren. ^ andere zu Rom mit gleichmäßigen PrivilegienDreymahl im jähr giebt derPabst die lolen- versehen/sondern auch den leuten die beschwer-bcne6i6rion,als am grünenOonerstage/da nlsse der reisen nach Rom zu benehmen / in allenMkMen.^'^uch/nachdem vorher die so genannte Luüa in landen und grossen städten gewiste kirchen mit!MN. oomini abgelesen worden / alle ketzer und der jubel - frepheit begnadiget. Mit eröff-nncatholische / deßgleichen die see - rauber in nung aber des jubel-jahrs pfleget es folgenderbann thut/ und alsdenn von dem obern balcone massen gehalten zu werden: Ehe dasselbe an-der S. Peterskirche eine brennende faekel auff gehet/ lasset der Pabst zur sicherheit der stadtden platz wirfft; auf Ostern und am Him- Rom einige tausend mann zu fuß/ nebst einermeiflchrts-feste. Der Mllig m Spanien anzahl reuterey hinein Marchiren/ welche diewird auch am besagten donnerstags dem her- thore bewahren müsse»/und wird die stadt zumkommen gemäß wegen des Königreichs Sardi- unterhalt so vieler menschen/welche sich zu sol-nien und der caperey/damit er doch vom Pabste cher zeit unterweilen über 3 biß 400000 seelenpi ivileZiret ist/ in bann gerhan/ aber auch also- erstrecken/mit genügsamen lebens - mitte!» ver-bald wieder davon ablolviret. Wiewohl/ was sehen. Sodann last er auffdas fest der Him-diese fcharffe gegen andere veligions- verwand- melsahrt die Bulle des heiligen jahres mit fön-ten bett'ifft/lnnoccntiusXi gar moNer^ war/und derbaren solennltäten pubiiciren / welches mden gewöhnlichen ketzer - bann unter dem xr«. dem vorhos der SPeters-kirche innerhalb dertcxtder Unpäßlichkeit dann und wann versau- ^ownnsts geschiehet» Hiervon werden diemete. Vorgcdachte benecüökion gesthicht ge- abschnssten nicht allein an vier unterschiedenenmemiglich im (^nirin3l aufdem Pabstlichen ?c»r- orten der stadt angeschlagen / sondern auch so-ticv. Es pflegt auch der Pabst in der alben/ thane Bulle allen Patriarchen/ Primaten/gürtel/ der Kola, p!uvl?.li und uiitra surifnxlLta Ertz-Bischössen / Bischössen und andern Vor-Mnmch auf l^Ttsre in S.Peters kirchen mit besondern stehern der kirchen zugeschicket. Die eröffsM'eihete ceremonien und gebeten eine güldene rose/ die nung der pforlegeschiehet gemeiniglich auf denschmdter. erKaysern/ Königen/Chur-und Fürsten/ und Christ-abend/ nenüich den 24 Decemblis/ ehsauch dero Gemahlinnen/weniger nicht fürneh- die vesperangegangen/ in beyseyn der Cardinä-men städten und Officirern/auch wohl gewissen !e / Botschaffter / Fürsten und vieler Grossen <?kirchen zu verehren pfleget/ und in der chnst- fremden und einheimischen : denn wenn devnacht ein schwende oder degen und hüte/ Pabst in der capelle LixtiiVden heiligen Geistwelche er den Königen schencket/ zu wechen. um beystand angeruffen hat / so geschiehet einsWiewol diese geschencke nicht allemahl gleiche öffentliche proceßion / in welcher er unter lau<VLnerstion haben/ und bekandt ist / daß Chur- tung der glockcn/ schal! der trompeten und pausFürst Friedrich m zu wachsen wenig Staat cken / gedonner der canonen und musqueterie/von Pabst i^eoms x durch die von Miltitz über- auf einem stuhl nach der grossen pforte deyschickte güldene rose gemacht hat. S.Peters-kirche getragen wird. AlödenntZMMre. Oie anstellung dcr jubel- jähre gehöret stellet sich die Clerisey in ordmmg/der Pabstauch zu den Pabstlichen Reservaten. Daser- abersteigeb vomstuhl/ nimmt eine brennendeste zubilseum verordnete A.I299 Pabzk Lonifzcius wachs-kertze in die Hand / und steiget auf emmvm, und fieng es in: folgenden jähre am neuen thron/welcher drey stuffen hoch ist/ und gantz.jahrs-tage mit grosser solennität an. Kleidete nahe an der heiligen p/orte stehet. Hieselbstsich in parMcK Habit auss allerprachtigste/ also ruhet er ein wenig / nähert sich sodann der hei-daß es von gold und edelgesteinen um ihn blitz- ligen pforte/ und klopffet mit emem vergüldes-tc/ folgenden tags ritte er in Kayserlicher klei- ten silbernen Hammer dreymahl an / worbey eedung mit Cron und Zepter in vollem cmrsls, nachfolgendeversicul/aufwelche derehorjedessließ sich zum zeichen der geist-und weltlichen mahl antwortet/singet: ^pentsmibi ^05^5 ju,souverainitätzweybloße schwerdter vortragen/ üü-X. Antwort: lnZreüüs in sas coMeborOo«und die worte ausrüsten: Tcce Nun glaNu.
Wer nun zur zeit eines jubel-jahrs gen Romzu der kirchen der heiligen Apostel Petri undPauli zu Verrichtung seiner andacht kam / er-langte völligen ablaß aller seiner fänden. Undftlte alle hundert jähre dergleichen haupt-ab-laß einmahl vorgehen. Pabst Clemens Vl ^
sähe/ daß die Päbstliche kammer davon einen neu stuhl/ und spricht: Nomine > exsuäi or^io
reichen zugang harte / verordnete demnach A. nem meam. AntwortLt ckmor rneu^ aä is
Tz>0/ daß forthin alle funffzig jnhre derglei- veniat. Sobald sich nun der Pabst mederge-»
chen solte gehalten/und 8.Z0K2NM8 aä Nliteranum setzet/reisten die Maurer die in der pforte stehen-
kirche zu solchem ende äewmret werden. Pabst de steinerne wand nieder/ und tragen alle male-
Urban v. setzte es ob der eintraglichkeit auf30/ rialien hinweg / worauf er spricht: dominus
und Vabst Sixtus iv A.i47s auf;; jnhre herab» vokitcum. Antwort: Lt cum ssiritu tuo«
Und hat man seither auch noch diesen vortheil Nach diesem thut er ein gebet/ und wird ein
aus der tte^uentz der iubilXvrum gezogen/indem Psalmen gesungen/ da inzwischen die ?ccmtcn»
mmo.
Introibo in 6omum tuzm, vomins.
Wort: />äc)rabo lemplnm Iim6kum tuum in ti»mors tno. /^.perite Portas, huvm^m nobilcun»
V^U5. Antwort: Vua ^c4 virtutsm il,
Israel.
Hieraufsttzet sich der Pabst wiederum in sei-
desto genauer bestricket/und die PabstliHeAutorgät damit unterstützet worden. Zu för- pessisul: ^Vtsrdte Haupt-Handlung.
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