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Des Europäischen Herolds zweyte Haupt-Handlung
mW klcmodien desKönigceichs in unlerschicdli- tm hat. ft) Daß der Römischen Kayser ihrechen verborgenen untemrdischen gewolbern Stadlhaller und LandeS-hauptieutc nicht be-
Insul der
Hertzvge.
LeibgedmgedttKönigin.
verwahret werden solten/ und wurde der Vi- fugt jeyn solten/ ichtwas zu gebieten/ oder zu
schoffzu Olmüy zum ersten Comics cspell- verbieten/ was wider diefreyheit desKönig-
verordnet. Hernach ist das veste schloß reichs und dessen Stande liefe / welches von
Aarlstein darzu gewiedmet/ und zween beson- dem fall zu verstehen/ da die Cron Böheim bey
dereBurggrassen/einer aus demHerrn-und ei- einem Rom. Kayser bestanden/ dergleichen
ner aus demRitterstanoe dahin verordnet wor- sich bey K. Carln! v, K. Wentzeln/ K. Sig-
den/welche äinter aber itzo vorangezeigter n:as- mund / K. Albrechten/ Kayser Ferdinanden il,
sen nicht mehr vergeben werden.pabstAlexan- und folgenden Römischen Kaysern biß dato be-
der u verliehe Heryog N)mtislnodie niacht/ geben. Denn ausser dem haben die Kayserl.
eine inful oder Vischoffs-müge zu tragen/ Gouverneurs oder befehlhaber in Böhmen
welches sonst nicht leicht einem Leyen verstauet und denen Lehns - Provinzen wenig anzuord/
worden/ wie Papst (ZreZorius in seiner Zl. iO8c> nen gehabt.
ausgefertigten Bulla meldet. Es ist eine grosse ?lXroZzriv, würde und eh-
Einer Rönigin verordnete Kayser Carl zu re/ daß ein König in Böhmen so viel und so
ihrem!e:bgedinge die so genanntencivicsres fürnehme Potentaten zu Lehn-leutenäotulez.nemlichRömgimgray/ Chrudim/ hat /nemlichChur-Bayern/ Chur-Sacklen-
schwornen und gemeinden derselben durch be- berg/ und im lande selbst viele Hertzogen/ Für-sondere geheißbriefe dahin an/ daß sie ihre sten/Graffen/und Herren/wie aus nachgefüg-zinßen/ Nutzungen/ und abgaben an sie liefern/ ten zu ersehen,auch an dero gebot und verbot sich halten sol- ^ ^ten: würde aber eine Königliche witwe V(vztlchNttß^(tjMlgtNFuLstMthumet'/sich anderweit verheyrathen/ so solte der regle- schlösier/ stadtc / sitze / landschafften / marckte/rende König in Böhmen derselben 6OOO schokk dörffer/ herrschafften und andern/worüber dieBöhmischer groschen currcur müntze baar und Cron Böheim außerhalb Reichs die le-in unzertrennter sunune bezahlen/ und sie damit hens-herrlich-und gerechrigkeitabweisen/ und die dotal-stadte und untetthanen führet,ihrer witthums- Pflicht ledig und loß jeyn; wel- ^ Zt.ches die Böhme!: als ein Hochach- Zlurbach/Chur-Sachsisch.ten. Eine erb. tochter der Cron hat his- Zturbach/PDtzisch oder Chur-Bayerisch.bevor zwey mahl hundert tausend Hungarische Zisch/ Brandenburg - Bayreutisch.goldgülden zu ihrem ehegelde bekommen. Wa- Zlrenspurg.rum man aber der Königin Annen nur 25OOO ^ B.
Hungarische ducaten mitgegeben/ ruhet auff Baruht/Chur-Sächsifch.
weiterer erkundigung. Bergen/Kloster Schiren/Nürubergisch.
. Die vorzüge und sonderdinge/,welche Bleystein/schloß/Pfaltzisch.
^ Bö^ Nönig in Böhmen vor andern Euro- Bedenau/ Psältzisch.ysim. paischen Rönigen gehabt/ waren diese/ (iBurgstal.
daß bey einem hochzeitlichen hoff eines Römi- Zu Bamberg Erbschencken-amt.
sc^en Kaysers derselbe allen andern gekrönten Buchard/Chur-Brandenburg.
Häuptern vorgehen solle/wovon und anderen zu Beschkau/deßgleichen.
der erb-töch.'ter.
terrichten lassen solten. (z) Daß wann er zum Bobersberg/Chur-Brandenburgisch»
Kayserlichen Hofflager mit seinem comnac Bernwaldt/Chur-Brandenburgisch.
reißet / er befugt ist / seine anrunfft von ferne C.
mit zwey feuern oder flammen anzudeuten. (4) Crösten/ das Hertzogthum/ Chur-Brandenb-
Daß wenn was von der Cron veräußert wer- Creutz/ schloß und stadt.
den solte / solches von fremden mit bestände Croßten.
nicht erworben/ sondern von denen Nachfolgern Colditz/Chur-Sachsisch.
wieder angesprochen werdenkan/ nachdem Cotbuß/Chur-Brandenb.
exempel K. Carls l v, welcher/ wo ein schloß / Crebswalde/Chur-Sachsisch.
stadt/weichbild/ herrschasst :c. in Bayerm ^ D.
Meißen/ Lausitz/ Brandenburg :c. so der Dalen/Chur-Sächs.asterlchm
Cron lehnrührig/zu verkauften vorkäme / den Durrendorff.
vorkauf geübet/ und auff solche weise auch die Dürrengrün.
Marckzu Brandenburg von MarggraffOt- Dippoltswald/ Chur-Sachsi
ten um ein groß stück geldes mit Kayserlichem Drupitzig/Chur-Brandenb.
cvnteliz an sich erkaufst/ und bey straffe des Diepoltsdorff cum xerrinenttis.
meyneides und ehrenverletzung die verschma- Halbe schloßDohnen/Chur-Sächs»
/erung derer grantzen des Königreichs verbo- Dölen/Chur-Sächsisch,
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