Des Europäischen Herolds Myte Haupt-Handlung
Herr.
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Nische und Hungarische/ und wurde A. IZO6 wie auch das schloß Carlstein A.IZ48 zu bewah-
zu Olmütz erstochen / und samt ihme der Fürst- rung der Konigl-Crone und Reichs - mttZmen/
iiche mannes-stamm des grossen Fürsten pre- allwo sie auch noch biß Ltzo aufbehalten werden.
1 und der Libußen/so etliche hundert jähr So viel als er dem Römischen Reiche durch sti-
in Böhmen geherrscht / begraben. Also käme ne slien?ric)n«8 geschadet; so viel hat er hergegen
es zur wähl. stinem Erb-Königreich genutzet / und wird des-
An seine statt wardMayserAlbcrts l söhn/ halber nicht nur ?scrjse, sondern auchHerr Rudolss/ Ertz-Hertzog zu Oefterreich/ver- »er ?srriX genennett Nach ihme kam sein söhn/möge der zwischcnKaysRudoiffen undK.Otto- der faule Menyel / ein tyrann und unflat / un- ^ WenU.garn/wie auch dessen söhne K. Wentzeln aufge- rer dessen regierung fast alle Juden/ welche dierichteten erbverbrüderung erwehlet/ starb aber geweihte Hostie geschimpffet hatten/ zu Pragabald hernach sonder erben A Darauf er- mallacriret wurden; er aber gerith seiner grau-kiesten dieBöhinenH.Henricheu ausMärnd- famkeit wegen endlich ins gefängniß/ aus Wel-ten/ der aber nicht gekrönet/ sondern A. izio chem er entrann/und durch eine baders - magdverübter grausamkeit halber/und weil die auff über die Mulda auf einem kahne geführt wur-ihn ausgeschlagene wähl der Land-stande ohne de / worüber er die bader nachmahls mit son-vorbewust und genchmhaltung des Kaystrs/ derlichen Privilegien begnadigte. Jedennochals Ober-Herrn/ geschehen war/ hinwiederum wurde er nach der zeit zum zweytenmahl gefan-abgesetzt/und Mapser Henrichs vu söhn/ gen/ und in Oesterreich aufeinen festen thurm
'sviel
seide/als zu einem seile vonnöthen war/in denberhen/ Kvnig Äb'entzels m tochter/ an itzt er- kercker practicirete / wormit er sich von demnannten Grasten von Lützelburg bey den thurm herunter ließ / und nebst stinem erlöserStanden angenehmer gemacht wurde. Bey nach Böhmen zu fuße gieng. Was sonsten zuseiner A. iziv den 2 Febr. zu Prag durch Chur- seiner zeit wegen der Heyden wider das Pabst-?m?sb^lmd^rst Petern von Viaintz verrichteten krönung thum streitenden manner/ Huß und»nächtiger hat man Z0OOOO mann zu roß und fuß / und I-I.eronym; von Prag / vor eine Unruhe in Boh-wie einige schreiben/ nur soldaten gezehlet. Ann men entstanden / darvon wird unten mehrerer-cvmpeas bekanr der chronawr einen guld- Nachricht folgen. Dieser unartigeKönig oderneu mit vielen edelgesteinen versetzten stssel: vielmehr tyrann starb endlich am zorn und da-welchen man hernach S. Martins stuhlge- herrührenden schlag-fiusie dmiMug.A. 1419nennet. Mahren hat er zu erst mit zwang der mit gräßlichen! geschrey/und hatte seinen bruderWaffen und schärfsten straffen in sich beruhiget/ Sigismund zum Nachfolger / als damahligen K. «und die strassenrauber ausgerottet. In den; Kaystr wie auch König in Ungarn/ wiewohl^zuge gen Flandern machte er stattliche con- jhn die stadt Prag und viele andere Böhmenguesten / und siegele auch in Litthauen. Er anfänglich weder wissen noch hören wollen/ alswar seiner tapftrkeit und vieler reisen wegen die er mit anbesohlner niederreissmg der siadt-so berühmt/ daß man dazumah! im gemeinen mauren und mit spöttischen brieffm inarg-jprichwort zu sagen pflegte: Ohne den Mo- wohn und furcht gcsttzet/ und iederman tyran-nig in Vöhmcn kan niemand leben. Auch uey vermuthcte/nachdem er den Krosa / einenhatte er die ehre / zwischen Mapjer ^.udwl- angesehenen bürger aus Prag/ zu Breßlau mitgel! und Heryog Orten in Bapern pferden in der stadt herum schleppen lassen. Estor zu seyn. Hatte hernach tuit itzt höchst - er- käme darüber zun wassen/ wormit er zwar A.wehntem Kaystr wegen desJNrtzogthums 1420 die Cron zu Prag erzwungen / die ruheKarndten und der Grafschafft ächrol irrungcn/ aber nicht erlangen konte / biß endlich nach lan-welche aber endlich in güte erörtert worden, gen kriegen er stikle regjments-fehler verbessert/Das beste stnnes regunents bestünde und sich den frieden-stsnd erworben / auch dasdartnnen / daß alle Schleiche Fürsten des Reich wieder in gute Verfassung gebracht. Un-«n Böhmett.piasttjchcn blut - stammes thnw sich »nit wr andern Ursachen des innerlichen krieqes/warland und leutcn ergeben/ und solcher aufge- diese die ssrnehmste: Er hatte / als Nomischertragenen lehn halber A. nz? pstichl abgeleget. Kaystr/ obgedachten Johann Hussen 14!)/
Er blieb endlich/ als er den Frantzojen wider und seinen coliegen Htcwnymuln'von Prag 'die Engellander beystehen wolle/ in der schlecht A. 1416/ wider das gegebene sichere geleite / zubey Oelss A. iM/nachdem er vorher das glück Costnitz verbrennen lassen : worüber diegehabt zu erfahren/daß sein -Herr sohnMarck- Böhmen dcrmajstn schwüria wurden/ daßsiegras Carl m Mähren zum RomischenMap- ^Zellam, Könige in Polen/die Bohnnsche Crö-sten erwchlet worden. Dieser Kaystr und Kö- ne auftrugen / welcher aber die angeborene eh-K Carl iv.nig Carl i v jft ein erwcitercr der hohen schul zu re abschlug / und ihnen seinen schwagcr Cori-Prag A1347/ und Urheber des Ertz - Bisthunrs buth / Hertzogen in Lirthauen / rccommsnärte.daselbst/welchesChur-Maintz/alsdem^cro- Daher entstände der Hußieen -krieg : da-HußiMpo'.tsn der Bohmtschen kuchen/ zum Verdruß durch nichtnur das Königreich Böheim und die krieg,geschehen. Seine viele geistliche stisstungen incorporirte Provintzien/ sondern auch die be-
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