von dem Königreiche Böhciin. 42.Z
Romern im Bayerlande krieg geflihret / und, kl»»/ der nurjähr alt war/ und unter der N-Nm.denn inSachsen/da erDobrabora/lvutbrunn/ mundschaffc Fürst aus Schlesien qc-so itzo Halle heijstt/eingenommen. zogen wurde. Er war aber / weil er zu lan-.M, Nachder Fürst»! Ubußa Ä. 4?? erfolgten ge im frauenzimmcrgelastenworden/ ein wei-»l«» tode muste diestr Bohnnjchc Regent mit ftmer bischer Herr / und war sein glück / daß er qmeKmd Gemahlin Staats-jungser/ nahmcns Ma- Generals hatte / welche mst Kavier Carl»laschkn odervlasta/einer ertz-zauberm/lwic dem Grossen kriege gefübret/ wiewohl mitdenn diese kunst in Böhmen damahts so flo- schlechtemlucc-lk. Er verließdaszeitlichenachrirte/ daß sie in den schulen prot-ilio» darvon sünss und vierzigjährigem regimcnt und hattemachten/ und eben der CrokuS seine drei) zumnachsolgerseinen ältesten söhn Hosklwi-H.H-ßinqcPrinceßinnen darinnen mformirm lassen. E« -zen / welcher mit seinen, brudcr Mstibogen derwar auch der Hertzog Przemisl darinnen so ge-- regirung halber (die er sieben und viertzig jährlehrt/ daß ihn dte Nation / wie Bileam/ vor verwaltet/) zu fechten hatte,einen Propheten hielte/) welche zu behauptung Sein Herr söhn Hertzog Borivor / oder H- Börivorder regierung andere kühne dirnen an sich ge- Vorziwog/ hat die glückftligkeit gehabt/durchhanget/ und bey dem volcke nicht geringen zurede des christlichen Königs in MährenVorschub fände/ etliche jähre schweren krieg Swawpuik genannt/ und der Bijchöffec^führen. Denn es hatten diese Amazonen all- rill, und klsckoMi zum christemhum bekehret zuschon dengrösten theil des landes innen / richte- werden. Darüber er aber von den noch Heyd-ten eine eigene regiments-versassung an / und nischen Böhmen eine zeitlang Verstössen/ undordneten / daß man ihrerseits/zu erhaltung der hergegen dieLandes-herrschafft dem Herrn vonschönen art/ sich mit den benachbarten mannern Bilm/ Stugmir oder Stilifried genannt/ auf-vermischen / und denen knaben / so aus dieser getragen ; der christliche Hertzog aber endlichbeywohnung erzeuget werden möchten/ das wieder auff den Regenten-thron gesetzt/ vonrechte auge ausgraben/ und die daumen ab- ihme derselbe löblich besessen/ endlich aber gegenschneiden / den madgen aber die rechte brüst die einsiedeley vertauschet worden. Seineausbrennen solte. Ferner solten die manner Gemahlin war Ludomilla/ welche hernachhmkünfftig auff weiber-sätteln reiten und kei- unter die zahl der heiligen versetzet worden»neschwerster mehr führen / iede weibs-person Ihme sind im Christemhum und dem regi-aber macht haben/zum man zu gebrauchen/wer mente die Hertzoge Spitigneus/ sein ältesterihr anstünde. Sie wurden aber mit Heeres- söhn/ und nach dessen zeitigem hintritt/ der an-macht getrennet/ ihre armee rmmret/ denen/ dere NXmtislnus/ so dann nach dessen A.so von der schärffe des schwerdts nicht umkom- 916 erfolgtem tode seine wiewohl ungläubigemen / die spindel und rocken wieder in die hän- und denen Christen sehr schadlicheWittib/Dr»?-de gegeben/ und ihrer unanbefohlenen Herr- homira/ in vormundschafft ihrer unmündigenschalst dergaraus zeitlich zugespielet. söhne/ Nlenzeslai und Voleslai/ und hier-Y NM Ihme folgte A. 499 sein söhn Herzog auff ^eryog N)enyc! gefolget / welcher ein H. WeuMNtmislaus oder Nezamislaus/ unter wel- heilig leben geführet/ und von Aayser Henri-chem das land sehr culrivn'et/ auch Präge be- chen l die erlassung des tributs erhalten. Erfestiget worden. Er wolte keine neue gesetze wurde seiner Gottesfurcht halber auff anstiff-machen/ weil die alten rechte und sitten dem ten der tyrannischen mutter von seinem brudcrlande nützlicher. Als ihn die Römischen land- Boleslao erwürget / und darauff csnombret;pfleger vexiren wolten/ brachte er 60000 fuß- also kam zum regiment A. 929 Voleslausganger und 6000 reuter auff/ und gieng da- welcher aus einem bösen ein guter Regentmit gegen das damahls zu Regensburg stehen- worden. Er führete wider Kayjer Ottendende Römische lager / und schaffte sich damit ru- Grossen kriege/und schlug dieHunnen aus demhe. Den Adel und die kriegs-Officirer zohe er lande / die sich schon ziemlich alda eingenisteltzu hoff-ämter/und machte sie galant. Regier- hatten. Der Kayser hielte hernach viel auffh Anatba^ ^ iahr/ und starb A. C. 5Z8. Dessen Herr ihn / und als er ihn zu Regensdurg zur aus-Wet w söhn und nachsolger/Hertzog Mnatha/thei- söhnung kommen lassen/ machte er ihn zuAm lete uut seiner regiersüchtigen Gemahlin der des heil. Rom. Reichs Ertz - Schencken»M. Strzesißlawa die regierung dergestalt/ daß Ferner folgete A.967 Boleslaus 11 der srom-er das regiment über die männer/ die Gemah- ine/ welcher das Bisthum Prag gestifftet/ undlin aber über das weibliche geschlecht führen wieder die feinde der christlichen religio» glück-solte. Kriegte mit den Mähren undTeutschen. selige kriege geführet/ und zu deren zurückhat-5. WM. Ihme folgte sein Herr fohn/Heryog U)ogen/ tung die stadt Boleslav oder Neu-Buntzel Ze-der das land innerlich beruhiget durch züch- bauet / Kayser Ottens u armee schlug er austigung des Land-Herrn koko^>-, der das lan- Böhmen und starbA .999 .Sein sohnNoleslavdes - regiment sKöAirte / und äuserlich wider der dritte verlohr wieder/was der Herr valerder Sachsen und Meißner einfälle geschützet. inMeisien und Polen erobert. Hertzog Boles-Y-Atm C.6s6in hohem alter. Dessen lav in Polen lud ihn zum schein der freund-iU. ' söhn Hertzog N)mß!awen wissen die alten ge- schafft nach Krakau ein / stach ibme aber aldaschichtschreiber so wenig nachzurühmen / daß die äugen aus/ welches zur straffe über ihn ver-auch die jüngern dessen nahmen nicht melden, hänget wurde; denn er hatte vorher JaromirSein'sohn Hertzog Arzesomysl/ von welchem entmannen/ und den andern Ulrichen halbtod-das edle geHlecht der Herren Kreßen von Kreff schlagen und aus Böhmen schaffen lassen,stnstein zu Nürnberg herstammen soll/schrieb Darüber käme er um die regierung / welchesich Fürsten zu Prag/ und hinterließe etwa im der bruder rvladtbog Übernahme / der es aber7"jahre das regiment seinem söhne Printz Ne- nicht lange machte/ und trug hernach Kayser
Hen?