von dein Königreiche Polen.
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nem andern Reiche von Europa. Erfordert auch von den Bischöfflicben M-iacen oder ein-' der nothstand ein allgeuieines aufsitzen und fol- künfften der verenden Stiffter einen antheilge des Königlichen lagers/ so muß vornehmlich darzu schlagen lafstn. Daher diese art solda-der gesamte Ade!/ davon auch die Geisttigkeit ten tMarnsnervon solcherMZrtg genennetwor-nicht allemal befreyet wird/ auffdas dritte auff- den. "Hat man nun derer söldncr in mehrerergebot/ oder wann die drey kette-, oder aus- anzahl von nöthen/ st wird auffReichsttägenschreiben/ aufs Polnisch wici genannt/ die an eine werbe-und kriegs-steuer zu dem ende ange-fangen ruten mit stricken angebunden/ und da- leget/ und entweder auff die Hufen landes/ oderhero also genennet werden/ alle drey innerhalb die conlumnbttis ein gewisses zu setzen verwilli-einem monat ergangen / ohnausbleiblich zum get/darzu man auch iezuweilen diekopff-musterplatze/ der ihme angewiesen / erschei- heerd-odcr rauchfang-und fenster-steuren aus--mn/ und den feind verfolgen / und zwar auff schreibet/ oder die Herren Geistlichen um eineigene kosten/ welches man die poffolke kulM- freywilliges geschencke anspricht/ oder auch dienie nennet. immerwährende impotten/ welche auff die Jü-
Nebst dem Adel müssen auch alle bürger/
artarn/ kauffmanns-wahren/ Handwer-
sen oder advocaten / im fall der anfersten noch werden sollen. " Nachdenl aber auch diese cvl-aber alle bürger ohne unterschied bey dem all- leÄen wegen unrichtiger und langsamer einge-gemeinen aufgebot theils selbst erscheinen/theils/ hung der steur - concinZeiue nicht hinlänglichwenn sie nicht auffitzen wollen / andere an ih- sind/ist A. i6s2 beliebet worden / daß in Polenre stelle schicken. Wann das auffgebot mann jedesmal sc>c>OO und in Litchaum2Ooc>O mannvor mann nicht trifft / so schicken ihrer neunzehn comMuirlich unterhalten/ und von iedem Edel-den zwanzigsten mann/ mit zugehöriger rüstung .manne io ttabar, von einem Geistlichen aberund proviant; oder geben 6co gülden / weiche 48 ?obar alle drey monate gegen befreyungder kriegs - cals-, zugewendet wezchen/ und aus von quartiren zur kriegs - cattz entrichtet/ hier-diesen abgeschickten bestehet die Polnische m- nechst auch von den kauffleuten ein clonZriv ;ufäncsrie. Die Preuffen können nicht angehal- 5OOOO und eine Jüden-stcuer zu /OOOO goldenlm werden / weiter zu marchiren/ als biß an beygetragen werden solten. Jedoch ist diedrey flösse/ nemlich an die Weixel / die Ossa/ zahl der inf-äntLk-ie heutiges tages an gebohrnenund die Drebnicz; wie denn auch die Litthau- Polen sehr ungewiß/ und ausser conliäsrÄcioa.er wider ih:en willen nicht über ihre gräntzen ge- Die aus fremder geworbener mannschafft be-fühlet werden dörffen. Hiernechst ist der Kö- stehende/ auff den Teutschen fuß regierte militznig/ vermöge K. 5!AtZlnunä^ /^uZuttt Loatticu. aber hat sich unterweilen auff etliche regimen-tion, Ne A. Iss? verbunden/ dergleichen allge- ter/ und neben denen Cosaken höher als zoooc»meinem auffgebot in selbst eigener hoher per- mann erstrecket/ wiewol auch diese zu pferdeson beyzuwohnen/ und hat man auch wo! zu erscheinen pflegten. ^Hierbei) ist noch dieseseher die Könige mcht verschonet/ wann sie anzumerckett / daß die Edelleute alle jähr durchgleich kranck gewesen. Es muß aber sothane ihre Officiers gemustert und aufgezeichnet wer-aufforderung osr vecrelum Lc>lN!riLlevorher re. den. In wahrendem March darff diePolni-lolviret/ und von den Land - boten approkret sche militz weder auf den Königlichen noch Ade-seyn/ welches nicht nur viel Verzögerung verur- lichen gittern quartier machen/ fondern soll/ ver-suchet / sondern auch die art der kriegs - Coa - möge der Reichs-satzungen / nn freyen selde lie-cetten vielfaltig hindert/ und die oi-ars; und gen/damit sie weder in den stadten noch dörf-anstalten vor der zeit <ttvulßiret: denn da wird fern einige ungelegenheit verursache. Jndestdasbeste rempo versunnet/ ehe der Adel würck- sen ist die gewalt der Feldherren heutiges tages!ich auffsitzet / und von weib und kindern sich sehr umschrancket/ und bey weitem nicht so großtrennet/der feind erfahret/wie starck das col^o, mehr/ als sie vormahls gewesen / indem vorzei-so zu felde gehet / und was zur relsrve bleibet/ ten ein Feldherr gantz aoloim war; da er hin
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welches die vaatAsrae seye/was vor provitton,was itvaarage und cieksvsnlaAe die aruuee habensoll.
Rönig Sigmund! bat in dessenErwegungnicht nur wider die einfalle der flüchtigen Tar-tarn gerathen/ man solle eine anzahl schiffe miteinigen kscaillons zu fuß/iedoch nicht unter 2620mann/ allezeit auffdem Untern-Dnieper zu be-deckung derftlbigen gegend und pässe unter-. halten / sondern auch auffm Reichs - tage zuWtz/ ^ pecrikow verordnet / daß eine geworbenemiliygrantze
gegen itzo ohne einwilligung der jenigen / so ihmvon der Republic zugeordnet worden/ wenigvornehmen kan.
Es bestehet aber diePolnishe armee aus fol-gender mannschafft: Y aus der Pospoliee/ ^aus den geworbenen soidntFN/ z)aus denauriliar-trouppen/ 4) aus den obgedachtenG-uartianern/ unds) aus den Volonraire»»Die reuterey bestehet aus schweren und leichtenreutern. Au der ersten gattung gehören 1) dieHussaren/welche sowol als ihre pferde gepan-
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sltttt.ret werden solle. Zum unterhalt dieser ner/ bogen und pfeile fuhren. Vorgedacyte
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