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von dem Königreiche Polen>
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nicht lange bestand gehabt haben bey dieser zursteyheit geneigtenNation: denn es können auchdie Teutschenicriprorcs nicht bergen/daß Bo-leslaf/ vux Stavßsna, sich zum spotl KayserConrads Cron und zepter beygcleget/ und alsohabe zeigen wollen/daß man nicht eben vonRomoder von einem Römischen Kayser die König-liche würde herauspressen müste/ sondern daßjeder souverainer Fürst/der sichgetrauete einenKöniglichen Staat zu führen/befugt wäre / dieCron sich auszusetzen und andern gekröntenHäuptern sich an die seite zu stellen / welches einschönexempel vor die neue Königlich-Preußi-sche Crone ist. k^elmOläuz l.t. (7l»rvn. 3!av. c. 15.nennet diesen König kegem Lkriltismillmum.
Sein Herr söhn/König Miezislaus li,war-tete der wollüste mehr/ denn des Reichs ab/ undverlohr seines Hn. vaters conquesten mehren-theils wieder/ ausser das rorhe R-ußland/wel-ches er durchs schwerdt behauptete: Jedochmachete er sich ein andencken durch die siege inPommern/welches er eroberte/ und aufwelchesdieNepublic einige anspräche hatte. Er ver-tieffte sich in Unwillen bey Kayser Cour aden il,der ihn auch aufdie finger klopffte und zum tri-butanhielte/etwa A.rc>z2.
Nach seinem A. 1054 erfolgten ableiben wardessen unmündiger Printz H Lastnnr 1 zur re-giernng unfähig / daher entstunden ob derNeichs -aämjnlNrarion trennungen. Die sraumutter und natürliche vormunderin pr^vatirtesich eine Zeitlang der Reichswerwaltung; weilsie aber zu viel Widerwärtigkeiten und Verfol-gungen wegen allzu harten regiments fände/absonderlich als sie den gemeinen schätz der Re-public ziemlich ausleerete/und wohl sähe / daßsich die Polen regen würden/rererirte sie sich mitdem jungen Könige und dem Cron-schatze inTeutschland/ und schickte den jungen Herrnnach Paris auf die Kca6emie / da ihn die HerrenGeistlichengar ins kloster ciuny zumDenedi-ctiner-Orden gezogen/und zum vizcono ge-macht. Mitlerweile kam es in Polen zur A-narchie /und gienge in allen Ständen übel her;damit nun durch rauben und andere intblenriendie lande nicht gar zu gründe gerichtet/ oder de-nen nachbam zu theil werden möchten / suchtendieStande ihren natürlichen Herrn aus dem^Casimir kloster ; pabst Benedict IX aber wolte dennemPam' ^Mannten Pater Larolum, und ehemaligenLencdicti' priny Castmirn/ eher von der kloster - gelübdenicht lossprechen/ es gelobte denn die Nationforthin/und zu ewigen zenen jährlich von iedemHaupte ( ausgenommen die Geistl. und derAdel) einen Pfennig zum 6enario v. petri zugeben / und davor eine stets - brennendelampe in der Peters-kirche zu Rom zu hal-ten ; zum andencken dieser Mönchs -quali-tat aber ihre haare weiter nicht/ als bißZU den ohren wachsen/ auch aufdem Wir-bel zu einer Monchs-platte scheren zu las-son/ über dieses an grossen fest-tagen emeweisse llvUm oder vo«n halse herabhangen-de slben zu tragen z welä)cs sich alles A. 1041ereignete. Wiewol/was den Römischen zollanbetrifft/ schon vorher die spur anzutreffen/daßderPabst von den Polnischen schafen gewissewolle geholet hat / und die Haarschur ist Nicht al-sofort in die rechte Übung kommen. Es ist auchz AweM^aupt-Handlung.
die letzte conämon langst nicht mehr moäe ge-wesen.
Nachdem nun Casimir 1 zum regiment kom-men / schlug er einen Landherrn/ ge-nannt/welcher in währender ^nzrclne sich deslandesvonMasuren meistergemachet/ beru-higte das land von bisheriger freybemer - undplackerey/zwang die entzogene tributbare Pro-vintzien der Cron wieder zum gehorsam/und setz-te das Königreich in erwünschte ruhe. SeinHerr söhn und Cron-folger Boleslaus U, der Boletus nl^ühne/hatte wider die Böhmen/ preussen^rund Pommern solch glück/ daß man des LXk.r>8 Veni,Vi6,,Vlci, aufihn i-ppliciren konte. Erhalffkrafft der mit Heryog Bela in Ungarnhabenden alliantz K.Andreas vom thron jagen/und ermeldten seinen bunds-verwandten draufsetzen. Das Hergogthum Russen bekam ermitgissts-weise mit einem fräulein/ vicesl^vsgenannt / muste aber deßhalber mit Schwan-toslao krieg führen. Legte sich nach diesemauf die schlimme seite/ und ergab sich der geil-heitgantz und gar/indem erden Edelleuten öf-fentlich ihre weiber nahm; konte auch keine cor-reöiwn deßhalber leiden/sondern verlohr sich soweit/daß er den eiferigen Bischoff zu Rrn-K, Voses-kau/8talU5!aum,welcher solche lasier amts ha.-Uttvber strafte / vorm altar selbst niederjabelte.um^C^.Darüber kam er in den grossen bann / und"*'um dicTrone. Er soll auch hernach in Un-garmoder wie andere melden in Karndlen/inschmählichem zustande sein selbst-mörder wor-den seyn/ wohin er incoZmco kommen/ doch amende auf dem todt - bette/ da sich nichts mehrälllimuNren laßen/seinen stand und verof-fenbaret. Gedaä)ter Bischofs Zlamsisuz wur-de von Pabst Lregorio Vit csnonillret/ und vonderselben zeit ist er jederzeit der Patron oderschütz-heilige von Polen gewesen. Ihme istin der schloß-kirchm zu Krakau ein silbernersarck zu ehren aufgehänget worden / wovor täg-lich viele gebete und zöwz äevorioms geschehen/die gebeine sollen aber nicht darinnen seyn.Der Pabst that das gantze land wegen vorer-zehlter mordthat in bann/und beraubte Loiezlsi11 Nachfolger des Königlaituls.
A. 1082 folgte ihm sein Herr bruder Hertzog^m-us 7»Vl^Iittzus I, welcher mit den pceussen undPommern blutige kriege/jedoch zu seiner avzn-rage, geführet. Inzwischen machten ihm dieBöhmen durch einen einfal! in Polen ckver-Kon, die er gewaltig heimsuchte / und Böhmenverwüstete. Aus furchtvor dempabste hat Afemettmer den Aöt?ig!.titu! nicht führen wollen, hattm/w 'Anfangs mag wo! die groste Ursache dieser mo-des Mmgk.llersrion gewesen styn / daß des öoje«tZl N söhnWiesko am leben gewesen/und man deßhalberallerhand besorgnisse gehabt. Welches dadas Päbstl. verbot/keinen König zu wählen/auch darzu kommen/desto stärckere hindermßbey dem gebrauch des Königlichen sxiomstj,nach sich gezogen. Sein Hr.sohn und Nachfol-ger/Fürst Bolcslaus Iii, Rrivoustus oderFürstBolcs.Rruznaul beygenahmt/hat funffzig/oder we-^usm ^rt-nigstens 47 felds'chlachten beygewohtter /und fast allezeit gesieget / also daß er billichunter dietapssersten und glückseligsten Regen-siegst Wten in Polen zu rechnen. Zu solchen victorien allezeit«gehöret/daß er die Böhmen und Mahren ge-Ö. q 2 züch-