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DesEuropäischenHerolds Zweyte Haupt-Handlung
gleichen an allen vorväterlichengütern/so inoerCron Schweden und dero angehörigen Pro-vintzien gelegen /aufewig renunoiret. Daßferner forthin derRönig in Polen zwar zufeiner lebens-zeit aller titul und wapender Cron Schweden / in der Cron Polen/oder bey denen polnischen expecktionen/und
«n alle auslandische Potentaten ausser-halb gegen die Cron Schweden sich voll-kömmlich/ jedoch ohne nachtheil obiger rcoua-ciacion,gebrauchen; dargegen aber dersel-ben gegen die Rönige und die CronSchwe-den in dero schreiben und schrifften sichenthalten / und beyderseits die bißher ge-brauchte abbreviaturen also/ daß nach dem wortGroß - Fürst in Lithauen drey ?c. :c. zc.und bey Schweden nach dem worte Groß-Fürst in Lithauen auch drey:c.zc.:c. gesetzetwerden solten/beobachtet/ das wapen in dem sie-gel gegen Schweden gantz ausgelassen werden/und nach absterben König Johann Casimirs/auch inPolen/und gegen auswärtigePotentzen/die titul und wapen vonSchweden gäntzlich auf-hören/ und von keinem nachfolgenden Könige inPolen mehr gebrauchet werden sollen. AufLief-land jenseit derDüna/wieauch einige disseits dessiroms gelegene örter und dieJnsul Rügen/fer-ner auf Esthen undOesel wurde vonPolen re-nunci-ret/und diese lande und Jnsulen mit allenzugehorungen aufewig anSchwede überlassen.Hergegen trateSchweden anPolen wieder ab:Marienburg/Elbingen/Stum/und alle or-rerinpreussen / darinn Schwedische garni-son/wie auch Baußke/ und die übrigen örter inCurland. Alle/^rckiva und^6la?ubjicZ,inglei-chen die Königl. öibliotkec, haben an Polen l-s-ü-miret/die Polnische grtillerie und geschützt inden vestungen bey der Schwedischen evacuari-on zurück gelassen/ und der stadt Onnyig undandern städten in Preussen das freye commer-cium im Königreich Schweden verstattet wer-den sollen. Mit dem Kayser/als conscräcnxtenund fürnehmsten gehülsten der Cron Polen undDänemarck/wurdeauf restimtion aller vestun-gen und örrer in Pommern und Mecklenburggehandelt/ weniger nicht mitChur- Branden-burgauf gleiche weise/ und rcnunciirten beydehohe theile allen vorigen pacten und bündnisten.Wie denn auch Mossau vermöge derftiedens-articul 6e claro den 21 Junii A. !66i alle eittge-uommene stadte und vestungen in Lieffland anSchweden restimirte. Worauf sich aber derDanische friede gegründet/und was von denencon^usttirten landen und Jnsulen in der CronSchweden Händen gelassen worden/ solches istin der beschreibung des Königreichs Däne-marck zu vernehmen gewesen.
K. Carl Xt Des eintzigen Printzens und Cron - erbensstehet l- jähr Carl XI vormundschafft wurde der Königl. staumutter/ Jhr.Kön. Maj.frauen Hedwig Eleo-noren / gebohrner Heryogin zu Holsscin-Gottorff/ und der Königl. regierung / oder fol-genden Reichs-amtern / als dem Oroyet/Herrn Graf Peter Brahe / dem Weichs-Marschall psalygraf Adolph Iohanni /dem Admiral Graf Carl Gustav Wran-geln / dem Reichs-Canylarn Graf klaynoGabriel 6? la <3a»-6,e, und dem Reichs-Schatzmeister/ Herrmalm Flemmingen/
vermöge Königlichen testaments aufgetragen/und wurde dem jungen Könige durch solenneHuldigung die luccellioa am I Martii befestiget.Die frauMutter aber solte das?rsMenten-amtführen/und zwey vora haben/ so lange als sie ih-ren wittben-stuhl unverrückt bejasse. Aufdemzu Stockholm hernach versammleten Reichs-convem erinnerten die Stande so viel / daß derPfaltzgraf das amt und vormundschafftlichemit -aämiviNrscion niederlegen muste/und bekä-me es der älteste von den Generalen LorentzRagge/ an dessen stelle A. 1664 Graf Carl Gu-stav Wrangel hinaufrückte/und GrafGustavOtto Steinbock in dem Admiral-amt zum 8uc.eellor hatte. So kam auch an statt des schwäch-lichen Herrn Flemmings/GrafGustav Brede/Königlicher Kammer - Präsident/zum Reichs-Schatzmeister - amt. Wiewol Hernachmahlsvon einer mehreren anzahl der Reichs - Rachedie Königl. briefe nebens der Königlichen staumutter mit unterschrieben worden. Mit Mo-ssau machte Schweden den im vorigen jähre zuCardis angefangenen frieden zu Pluysmünde/einer gräntz-Jnsu! auf dem Pleuße-strom / mitsolchen conclirionen aus / daß Mossau alle con-queren in Lieffland relktlliren / und zu unterhaltder vestungen ic>OOO tonnen rokken und 5000tonnen gersten zurück lasten/die gräntze in rich-tigkeitsetzen/die Posten und commercien in diesreyheit stellen/ und der ewige friede bey Verän-derung der lucceüoren an beyden höchsten chei-len renov iret und befestiget werden sollen. Undwurden auch die vorigen Teusinnische/Wybm-gische/Stalbowische/und Wallisarischeso weit sie itzo nicht geändert/conbrmiret. Diebeyderssitige karjstcariove, wurden am 21Octobr 1661 auf der gräntze bey Neuhusen aus-gewechselt/ und fünffjahr hernach diegräntz-scheidung zur endlichen richtigkeit gebracht.
A. i66s giengen dieirrungen zwischende,n Heryogthum Bremen und der stadt lä sdieses nahmens zur Weiterung empor / und^Mkam es zur belagerung derselben. Die sachewurde aber endlich also verglichen/ daß die stadtbiß aufs jähr Christi 1700 sich der qualität einersreyen Reichs-stadt und des von und lelliomsauf Reichs-tägen enthalten wolte undsotte/undnahm A. 1667 der Feldherr Wrangel/ im nah-men Jhro Königl.Majestät/die Huldigung vomRache und bürgerschafft daselbst ein.
So viel die Triple-alliantz anlanget/ wel-che Engelland/Holland und Schweden A. 1668vor die bslancirung der Frantzöischen macht ge-schlossen ; so wäre selbige gantz Europa vor-träglich gewesen/wann Holland in deren culri.virung das ssinige bestergethan hätte. Hier-nechst besuchte der junge König A. 1670 nebstdero frau Mutter dero lande/um sich derennon und zustandes zu erkundigen/und im folgen-den Listen jähr wohneten sie auf solenne m-trocluüion zum erstenmal)! dem Reichs-Rathbey/und machten der welt und dero volck grosseHoffnung. Das jähr hernach aber trat Se.Kön.Maj.die regierung an.
^Zu ansang des hierauf folgenden Kamyöissch-und Hollandischen kmeges/ hattenJhro Majest. die hohe ehre der arbicfsge undMediation fast von gantz Europa/ und brachtenes bey dem Kayser durch ibre Gesandten/Herrn
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