von dem Königreiche Portugal!.
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leget/ ciufwelchcr sieben güldene brcy-gechürnte Hannes l, ob er wol ein unächtcr söhn Rönigschlösset in foigcndsr ordnung erscheinen / daß Peters war/Rönig» Ferdinandens ehelichen
in Portugal! / welcher A»iiZ9 sünff heydnischeKonige aus dem felde geschlagen / und vorher
gen: Was müssen auch König Johannesdieses iun6smencal - gesetze vor sich aUegiret/ istoben berühret worden.
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meu / ihme das creutz mit diesen Worten: äl- Printzms/ von^ociolio, den dritten Prin-
fonse. ja hoc viaces, vorgezeiget/ und ihn des zu- tzen und ihigen König/ voli ?eäro, dem mitlern
kündigen sieges halber versichert. Weilnun vonlfoalh vorziehen wslten/ weilbeydiesem
solche Vorstellung seine trouppen dergestalt be- ein schlimmes und unedles gemüthe verspüret
hertzt gemacht/daß sie wie löwen gestritten/und wurde/zurückstehen/und geschehen lassen/ daß
besagte s Mohren-Konige befochten; st hat er ihm am 22 Ottobr. besagten jahres die eveawsl-
nachgehends deren funffwapen-schitder/ jedes erb-kuldigung geleistet wurde>mit sünff silberlingen kreutzweiß bczierct/in stin Sonsten gebühret auch einem Infanten !n
Königlich wapm-klemod aufgenonunen/und zu Portugal! die ehre und der Vorzug / daß er zu
denen 2s müntz-stücken die s schilderlein gezehlet/ allen ^itm der erste Rath im Königreich gewe-
damit die anzahl derzOzuverrathungdeswelt- scn/welches aber König ^lkoaso dem von keUra
Heylandes dargezehlten silberlinge heraus kä- ungcrne eingeraumcr: Ja als einsten derGraf
wen. Andere hingegen halten davor/ es seyen von 1 «rrc dem Infanten den titul Printz gege-
diese sünff schilderlein entweder ein andencken den/ hat er es ihm verwiesen/ mit dem vorwand/
der simff wunden Christi/oder aber der jemgen/ er sey kein Printz/ stndern nur Infant. Jedoch
st König Alfonsus in der schlacht bekommen; in- rührte es aus paßionirter feindschafft her; da
maßen denn die König!, unterschrissl folgender hingegen nnt exempcln erwiesen werden konte/
maßen zu geschehen Pfleger: König .v. daß die Infanten von Portugal! den nahmen
welche simff puncten die Portugiesen wunden Printz geführet,zu mnnen pflegen. Dieses König!, jchildes Die beyden Königreiche Portugal! und Al-
zierrathen sind das Halsband des Rttcer- garbien Werdern st viel die regierung anbetrifft/
Ordens IEsu Christi/ mit anhängendem ro- in sechs General-Gouvernements eingetheilet/
ihm creutze / unten an der spitze und an den bee- und durch eben st viel Gouverneurs oder Vice-
den feiten besagten schildes erscheinen die sxcrc- Neyes verwaltet/nemlich i) das gebiet zwischen
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mitättn eines grünen in gestalt der lilien formir-ten creutzes / zu bemerckung des Ordens vonävis. Äufdiestm haupt-schilde ruhet ein gül-dener mit golde gekrönter geschlossener Helm/aus welchem das vorder theil einer geflügelten
den flttßen wioko und vouro; 2)IrÄ to8 tnon.te», oder die Provintz über dem gebürge; Z)keirs, 4) Lsiremaclura » s) bleutest, und 6) Al-garbien.
Die ausländischen Provintzien aber werden
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gelben schlänge oder drachens/ zu bedeutung der gleichfalls durch gewisse Vice,Ronige verwal-
schlänge Mosis/im finge erscheinet. Gleichwie ttt/welche mehrentheils geistliche/als
auch zween drachen das schitd halten/ und die und Nischössiiche/würden aufsich haben/ und
wapen d^s Königreichs in ihren sahnen fuhren, dieses vermuthlich deßhalber/ damit die unter-
Das stmbolum der Könige ist gewesen: l dl thanen ihnen wegen ihrer Würdigkeit und auto>
8l(Zdl0 VldlLes. rität desto mehr ehr und gehorsam erweisen
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het man Mohren-köpffe mit silbernen gedrehe- Manuls auf Loa. DieFleinere in Ästn und
ten Haupt-binden. In den rochen erscheinet Africa liegende Provintzien werden durch
ein gerade vor sich auf einem König!, thron si- Stadthalter oder Lubemacorez regieret/wel-
tzenderKönig in güldenerkleidung. che theils unmittelbarer weise dem Könige/
Vortusall it! ' Daß Portugal! ein Erb . Rönigreich sey/ theils auch den Vice-Reyes unterworffen seyn.
^Zb-Ko,^^^en wie Spanien auf dm rocken undspin- Znsgemein aber wird keiner über drey jchr beydel falle /ist so wohl aus obangezogmerkucce,- solcher Verwaltung gelassen. Die Ursache stl-
Uons. comrovertie/ als auch aus dem gegen die (her Veränderung ist/damit die 5siimttrj sich nichtjunge Princeßin beschehmen anerbieten und er- zu fest setzen / und wider den König empörungen
klärung der Reichs-Stände ohnschwer abzu- beginnen möchten.
nehmen. Wie in Franckreich das Salische Die Staats - angelegenheiten / wie auch ^Re'lÄ
geseyc die succeMon im Königreiche llerermini- die prTleotationez der vornehmen geistlichen be- geschSfftt."
ret' also gibt der in der stadt l^ameAl) von ^ikon- »elicien/ werden in dem LonliUo Uscus zu Lisa-
lo 1 aufgerichtete Reichs - schluß / als lex 5un6s- hon durch die darinnen sitzende Adels-und Her-
mencaU;» diese maße bey der Cron Portugall rm-siandes-perstnen expeckret. Das Staat-
succellion, daß kein ausländer darzu getan- Lecrerariac Peines von dm wichtigsten amtern
gen kau/ so gar / daß auch eine Infanttn in Portugal!/ worzu allein die sürnehmsten im
und erb-tochter das recht der Crone an ih- Reiche gelangen können/und nennete man dm-
ren ausserhalb landes aus einer fremden selben vormahls klcr.vamcZe?unrs6e,oder den
Nation gebohrnen gemahl nicht bringen schreiber der geheimen 2l5s 'ren. Er thut
kam Aus diesem gründe wurde Rönig Io- dem Könige von allem rewion , was in dem
Uz Staats-
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