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von dem Königreiche Spanien.
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HU k>opa^sn, 8^»» ^gria und (5art2Aer?2 !s Incig»
4) Der Ery-Nischosszu Lima im Königr.Peru erstrecket seine gemalt über die Bischöffe
HuLusco, (^uito, ^rec^ulpz, IruxMo,(Z^3MLNßi,.Panama 7 8antinZc> UNd!» (üoncepcion, deyde in
Chili, s) Der zu !a plaea über die Bischöffezu!aoder Lkuquiacs,8an Miguel 6e ei LNero,Santa Cruü cle!a 8iera, sonsten 6e la Karanca,8antal'rmläaä äekuenoz ^yres,!' ^ssnmpciOn in pa-
raguaia und l'^llompciov in der Provintz derrevier <ie la elsda. 6) Der zu ^Namlla überdie Bischöffe zu dlombre 6e ^etuz,I^ueva 8s^vviaund zu Cacerez 6e c^amerina. Wobey denn zumercken/daß in allen und jeden SpanischenErtz--Bischoffthümern der Pabst zeit mährender va-csntz nichts zu gemessen habe.
. Diese Ertz-und Bischoffthümer nun habenjährlich sehr grosse einkünffte: Denn nur alleinderer Spanischen zu gedencken/ so hat das Ery»Nischoffthum zu T'oleclo zsOOOO und seinCa-pitul 4OOOOO thaler / Sevilla zsOOOO/ undseinCapitulüber lOOOOO/cLampoffeü 60000/und sein Capitul 100000. Granada 40000 /Kulpos sast eben so viel/5arZAvNas0O00/VÄlcn.va 40000 / das Bischoffthum ^vila 20000/HUni-Aas liOOO/^uen^a sOOOO/Lnräua ungesehr4O0OO/8iZaenca ebenso viel/Tegovia 25OOO»(^ajakorra ivooc,, 5a1amanca etMNs weniger /placenria 50000,?a!encia 2sczoc>4aen überzoooO»IvZalaAa 40000 , Oxma 22000, ^iu6ac! R.o6ri^o10000, Tamara 200007 (toria 20000» l>uZo 8c>00>^lovävnncäo 10000,Ovie6o 20000,l.eon 22000,pampelona 28000, Oa^ix 12000, Orenle 10000,Almena 5000, (?>i2clix ^000, ^ 4^^^' Naclajo?18000, Valla6oliä 15000, I^luelca 12000, l'araxa-na l4ooO,Kal!)3Nro 7900. Albaracin600o,1'ut"ne! 12000, und jaca 6000 ducaten/deren jeder inTeutschland einen halben thaler machet.
Nechst diesem sind die Dischöfft zu l.eon,
Ovie6o, vll'una, Malaga,(tsäix, Almeria, ?aro
und eanaria, welche dem Römischen stuhl zwarohne mittel unterworffen/ im übrigen aber sowohl/als die vorstehende hohe geistliche Perso-nen/ der Königl. Hoheit untergeben sind. Mas-sen denn der König dem Pabste die jm-isMÄionüber die Geistliche nicht gestehet; über dieseswendet er vor / daß ihm unter andern auch dienominatwn der Ertz-und Bischöffe/ vermöge sei-ner von Pabst Atlrisno Vt erhaltenen cellion,zu-komme.
Fum kirchen-Staae pflegt man die hoheschulen zu rechnen / deren folgende in Spanienberühmt sind:
t 8a!amanca,deren Ursprung dem jähr Chr.1240/ von andern aber 1404 zugeschriebenwird.
2 Alcala äekilenares oder^ompluto, welche
vbbenannterStaats-Minister/ oder vielmehrMonarch krancilcv5 Ximenes A. 1517 gestifftethat. Er liesse allhier die vielsprachige Bibelausseine kosten/über6OOOo ducaten betragende/drucken.
zI0le60,umwelche sichkernaräinuz8anäovalüberaus verdient gemacht.
4<Zr3na6a, deren Urheber Pabst AlexanderVl gewesen.
s Valentia,allda der heihVomillieuzllieoloLi-AM studiret gehabt.
szyeste ^aupt^ndluug,
6 Sevilla, ist so alt/ daß manin der Historienichts gewisses von ihrem ansang findenkan.
7 Va!!a60licl,ist wegen der angenehmen Situs-von des orts fthr beliebt.
8 olluna wurde von den Grafen von VreanaA. 1549 lancüret.
9 ttuel ^affoll noch vor Christi geburt vom 8er-torio ihren Ursprung genommen haben.
10 5aragolla, welche A.1584 erneuert/und Migelehrten leuten versehen worden.
11 5tguen^a,ist auff einrathen desCardinalsAimenes V0N ^ean l^opss Ue ^eäln» gestifftetworden.
12 l.eri6a ist wegen des lluäjj jurü, welches all-da floriret/berühmt.
iz Larcelons.
14 l'ssragona , ist erst A157^ von dem Cardi-nal (Zaspareervsnrez aufgerichtet worden.
15 8. saZ0 , oder LompoUello. 16 üae^a, 1/
Ovie^o.
18 ^3n6ia, hat ihre iünclarion dem berühmtenGeneral derJesuiten prancilco Lorgi« zu dancke.So findet man auch in denen übrigen landern/welche von Spanien ^epsncliren/ annoch ver-schiedene ansehnliche Universitäten/als in Ita-lien zu MeylaNd/Pavia/ Neapolis/ Salcr-no/ Catana/ Meßina und Cagliari; in de-nen Niederlanden hat Löven den Vorzug. Jaman hat so gar dergleichen in America zuMexico / (-uaumala, San Domingo , liud()uit0 angeleget.
Der Jesuiter Häuser/ collegien und re-sidentien sind im gantzen Königreiche mchr/als dem Staate vorträglich ist. Will mannun der andern geistlichen Orden beederleygeschlechts ihre klöster und Gottes-Hauser dar-zn rechnen / so entspringet eine so starcke an»zahl/ daß man sich darüber verwundern muß»Und sind deren viele mit landen und leutenbegäbet; Massen denn nur des einigen zu ge-dencken/ die Aebtißm des klosters zu Vur«g<)6 in Castilien über vier und zwanyl'gstädte / und noch über funffzig dorfftrzu gebieten hat. Welcherlep grosser reich-thuni der Geistlichkeit der macht des König-reichs Spanien nicht geringe schwäche verur-fiichet.
Die Heiligen/ welche vor andern in diesemKönigreiche venenret werden / sind die heili-ge Jungfrau Maria/ welche K. Philipp IVA. 1644/zur beschützen» seines gantzen König-reichs und aller lande/ von neuem erwehlet/und ihr zu ehren und danck neun tage nacheinander mit grosser solenmiät durch die Pro-vinzen der Monarchie feyerlich begehen lies-se. Dann St. Jacob der Apostel/ welcherschon von A 846 an/als Patron von Spa-nien/ in seinen zu Lon^oNel! liegenden gebei-nen verehret/ und von allen orten her durchwallfahrten besuchet worden. 8r. ku^mundoschreiben die Dominicaner zu / daß ihmeGOTT alles unterworffen habe. 8r. A-
«lrian» 8r. Oieß0,8t. Oominß0,8td ^ußem'uZS8r. sulianuz , 8t. Iläckanll^ , 8c. präncitcus,
ttjeron7mu5 8im0n , welcher ohne Sünde
gewesen seyn soll/8c. Eulalia, 8t. Lnßraria, 8t.
Ignatius a l.ojola, 8t. Laurentius , und dessenhruder 8c. Oronriuz, 8r. ?.ufui,8t.Ibeselig und
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