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von dem Königreiche Franckreich.
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(7) Die Protestanten in Teutschland auff lionen/ welche stin Herr/ der König/von Franck-
ülle ersinnliche weise zu flattiren/ und ihnen Hey reich bey dem letztern kriege bekommen/ wären
allen gelegenheiten wider ihre Verfolger beyzu- der Cron Schweden aufso Millionen zu stehen
stehen/die conlilia des Kayserlichen Hofes als kommen/anchatte man noch darzu die i-t-pu.
alzu Monarchisch verhaßt zu machen/das Haupt tatwn der Schwedischen waffen verlohren.
von denen gliedern zu trennen/ und die ckviiio. Dafür wäre keine lam^^wn zu erlangen ge-
^ nes unter den Reichs-Ständen unter sich selbst wesen; den Verlust der flotte sehe man an / als
entweder anzustifften oder zu unterhalten/ nach wann es sie nichts angienge zc. Diese con-
dem epempel der Cron Spanien/ welche zwar 66^10^8 haben der Schweden gemüther
jn der religio« eyfrig genug/ iedennoch aber zur ziemlich eingenommen / dahero so bald nicht zu
zeit der innerlichen kriegein Franckreich mit hoffen/daß man mit der Cron Franckreich auf
den Hugonotten parthey machete / und ihnen eine solche arr / wie etwa A. 1674/ sich alliiren
so wohl geld als volck kom-mrete. Wiewohl die und so viel wieder l^rckren werde.
Protestanten die Frantzöische falschheitdißfalls
t dißfalls Unter denen feinden der Frantzosen sind biß-
nun aar m sehr haben kennen lernen/ in dem sie hero die Spanier wohl ohnzweifiich die Hess- reich,
nickt nur denenselben die P3Ä3 public im Elsas tigsten und unversöhnlichsten gewesen/ welches
nickt aebalten / sondern ihnen auch mit dem der National - haß mit sich bringet. Denn
§.4 des Ryswickischen friedens sehr geschadet/ obwohl lelbiaer munebro :n „6n..n ,
§-4
ja auchsonsten
kränckungen .der Könige beherrschet werden / so bleibet der altereligio« verübet haben. Weßhalber auch eckel vor den Frantzosen doch noch immerfortnicht rathsam gewesen / sich in der Pfältzischen im hertzen / welcher sich bald wiederum öffent-reformationz - hedrängniß an Franckreich zu lich spüren lassen würde/ wenn nur eine aus-wenden/ und die Zaranne des sriedens zu su- wärtige macht der Spanier verlangen lecoa-cken / so gern es auch Mr. de Chamois zu Re- clirle. Die Engländer lieben die Frantzosenaensburg befördert gesehen hätte. so fthr/ daß sie sie Frenche Dogs/ Franyotsche(8) Stets an grossen Höfen lckiMrn zuhal- Hunde/ nennen / und hat man neulicher zeitten / welche dem Hause Oesterreich contrecarn- aus dem innhalt der übergebenen addressen ge-ren und alles etviomren/angeschen doch das ^ sehen/ wie erbittert diese Nation wider dielerwicktigste mvmentum Leatus in Franckreich frantzosen sey/ und wie sehr sie bey ihrem Kö^aus balancir - oder schwächung des Crtzhaußcs nige anhielte / den krieg wider Franckreich an-u-bemkct. Konig Henrich i v,dcr das grosse fangen/nachdem seidiges den vermeinten Prin-delkein vorhatte / Helterreich ^ur raison henvonssloallis Vorteilten lteonig in l^ngeilandvr naen/^ia e^ vll'ji voulmt dlctkr I» ->u erkennet hatte. Sonssc» ist zwar d e Cronbnngen/iagrr ^ Franckreich nicht allein denen Jtalianischen
sq) Den credit zu erhalten/daß alle Polen- Fürsten/sondern auch wegen der bisher vicl-
ben etwas gutes oder böses von Franckreich zu faltig begangenen ui -gch-r,raten und unge-
kolken oder zu fürchten haben / damit also cini- rechten occu^-monm/ verübten sricc bruchigen
ae in surckt/ die andern in liebe erhalten wer- gewallthaten und grausiimkeiten allen christl,.
^ ' chen Potentaten verhaßt / und ombragiret das
/lot DesTürckischen Kaysers alliance und grosse glück und anwuchs der Frantzosen macht
kreundschalkt nicht zu negligiren / als welchen nicht nur die beannachbarte/sondern auch dio
der Kö>> ? m Franckreich seinen kelien-hund zu weücntsestene Staaten. Alle.» ke.n cmtz.g-r
nennen Pflege / den er nach belieben loß lassen/ Kon.g/ Fürst und Repubkgue wurde stch an
od- wiedc^nbindcn könne. Franckreich vergreisten/ stndern .h.ne die gros-
/, ^uSnaellanddielliti°r°n- der religionen sen vor andern Reichen und Nationen haben-
und innerliche trennungen zu erhalten/ und den den Vorzüge gerne gönnen / c lssern co jich nur
Facobiten zu des so yenannlen Printzcn von daiiiit begnügen/lind ane ere christliche ssoien-
Mal is c lökunqstetige zumachen. tzen/dero >>°lielli°ne5.hinde und leute auch ru-
/S Äm den bevden Nord!- hig genießen ließe. Denn daher wurde die
sch-n Äonen anhangen / am allerliebsten aber wahre und beständige gluckseligkeit/ von wel-
Mwcden als welches ihm am meisten zu sei- chcr/daß ihr Komg selbige dem gautzen Curo-
v)a: m veküiMicbse>n kan/;uc-j»lircn^ pa zu geben begierig wäre/ die Frantzosen s»
> suaKkeb a b mÄ gar viel pral-ns machen/solgen/und diejetzige
/n) Den Schweil^-rn die äugen mit !°u»s und nach - weit die heilsame» und fr.edliebcn-
d' >>rm verbwidcn/ daniit sie nicht sthcn / wie den wurckung-n des unvergleichlichen Nwnar-
aeZlAch ssty/die Frantzosen zu nachbarn/ja ch-n empstnden. Allc.n / ,o -l)eö ,st iil..nchrsgciayuia) ee gy,^. i, ^ weniger zu hoffen/ i- machtl-
Prinzeßinnen an gcr die Cwn Franckreich. durch die Spanische
l 14) .^le öu.n ? !-) ^ mevckliche Staats - Veränderung sich empor
UachmÄd damit diestlben an ihr interesse schwinget: Also / daß gantz Europa «rfache zu
-u Ab ndm S° wohl mit der sprach- und haben sch-m-t / das hauß Oesterreich und
kAmiaen AdA Nationes und ihr geld a» Bourbou/ woraus alle andere Potcntzeii ihrab-
csl Sin ,, Elsers itt obcnmir anae- s -ken richten muffen/wieder IN die r.cht.ae ba-
liess sich emsten . ^ ... .. ^
zen also vernehmen : Es hatte das Frantzot- Aus der blßher geschehenen Meldung ist un,Staats,sche geld die art der adlers-federn / und fresse schwer zu schließen/ was die form der Römgl. ZAg^chsdas woblerworbene mit hinweg / die drey mit- regierung vor bewandniß habe/ und wie des- SrlmckmH.
sen
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