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Die Triarier H. Leo, Dr. P. Marheinecke, Dr. K. Bruno
Entstehung
Seite
165
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reiche Zeit entschuldigt liebreich das Schleudern mit direktenGegensätzen, daS Vcwegungsnaturcll im Dienst des Still-stands, das brausende Wasser, das nicht von der Stellekömmt. Ingrimmiger Haß gegen Preußen wird als unbe-streitbar zugegeben und ist das Hauptmobil. Da nichts ge-blieben vom alten Leben als neben einem ganz nüchternenVerstände die zornige Leidenschaft, die Redewendung, undder harsche, oft nackte Ausdruck, ist zur Zuflucht am Endenichts erübrigt, als die Mystik, und die verephcute und ver-mute Mythe, und ein stilles Trappistcnklostcr. Geschlossenwird dann zuletzt: es ist ein zcrschlcudcrt Wesen, dieses starkbegabte, aber nicht glücklich gcrathcne Entwickclungsbild.Unserer Theiluahme und mildesten Bcurtheilung konnte ergewiß scyn, wenn er sein sich selbst aufgegebenes Ende stillzu Grabe trug, oder gar alle Sensationen und Ucbcrgängenaiv und ehrlich uns zur Schau legte. Denn wir wissenes, daß auch die stärkste Natnr schwach ist, und daß derEinzelne, welcher durchaus schaffen will, in große Gefahrkommt bei einer Epoche, die in zu viel Dingen ans Lebenund Tod gestellt ist, und energischen Naturen gegenüber,rasch verfahren muß. Unserer schonungslosen Entgegnungmuß er nun anhcim fallen, da er ein zertrümmert Wrackauszustellen wagt, wie ein wohlgclungcncö Gcbän, gefügtund geschnitzt, wie den in schönster Kunst und Ruhe lang-sam ausgeführten Dom. Er muß erfahren, daß selbst einso starkes Talent, wie das seinige, vom Alter geknickt wird,und neuen Offenbarungen des menschlichen Genius Platzmachen muß." Wohl getroffen, kann man sagen, obgleichdie Schläge alle darneben, und bei den Antipoden nieder