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Halt ein die tolle Hand, sag ich erschrocken mit Lo-renzo, bist dn ein Mann? Dein Aeußeres ruft, du seyestes, aber deine wilden Worte zeugen von eines Thieres un-vernünftiger Wuth. Eine schvngesetztc Rede, übrigens Salzund Pfeffer in allen Zeilen, um den Sinn zu würzen; ineiner schlichten Manier, so gesund als angenehm und schmack-haft; dabei ungleich mehr schön als geschmückt, und mit ebenso viel Bescheidenheit als Verstand und ohne alle Zierereiabgefaßt. Eine Rede, wohl vorgetragen und so mit Kraftgesegnet, daß alle Worte Schwerter sind; ein wundervollerSpruch, noch niemal übertreffen bei der Welt Lebzeiten, au-ßer in des Aencas Erzählung an Dido, wo es heißt:
Der rauhe Pyrrhus, er, deß diist're Waffen,
Schwarz wie sein Vorsatz, glichen jener Nacht,
Wo er sich barg im unglückschwangern Roß,
Hat jetzt die furchtbare Gestalt beschmiertMit grausamer Heraldik: rothe FarbeIst er von Haupt zu Fuß; scheußlich geschmücktMit Blut der Väter, Mütter, Töchter, Söhne,
Gedörrt und klebend durch der Straßen Glut,
Die grausames, verfluchtes Licht verleih'»
Zu ihres Herrn Mord. Heiß von Zorn und Feuer,
Bestrichen mit verdicktem Blut, mit Augen,
Karfunkeln gleichend, sucht der höllische PyrrhuSAltvater Priamus.
Ungleich gepaartStürzt Pyrrhus auf den Priam, holt weit aus:
Doch blos vom Sausen seines grimmen SchwertesFällt der entnervte Vater.