erhellt, kehrt dann zur Quelle wieder, ohne sich haltenund meistern und umschräuken zu lassen nach Wohlgefallendes Beschienenen. Sic durchscheint und durchstrahlt mit ihm ingleicher Weise auch den Staat, und thcilt seinem irdischen Lebendie Weihe des höheren Lebens zu; gicbt also ihm wohl Form,ihn über sich erhebend, nimmt aber keine von ihm, weildadurch für sie eine Deformation begründet, und sie dadurchin Wahrheit unter sich herabgestiegen wäre. Der Versuchalso, sie mit den andern, die, weil sie irdische Freiheit gesucht,irdischer Dienstbarkcit verfallen, auf den gleichen Fuß zu setzen,mußte nothwcndig mißlingen, und die Weise, wie er mißlungen,hat sichtlich tiefen Eindrucks nicht verfehlt. Daher sehen wir beiallem Drängen auf Gewalt, die Gewalt doch nicht zum Vorscheinkommen; jene Scheu hat seither immer den Ungestüm gczngclt,und seinen Ausbrüchen die Spitze abgebrochen, und müht sichfriedliche Lösung auszufindcn. Die Erklärung, es scy nichtgemeint gewesen, die Gewissen irgend durch Maaßrcgcln desStaates zu binden und zu beeinträchtigen, und die Verwei-sung der Entscheidung der Zwistigkeiten in gemischten Ehenan die Erzbischöfe, muß als die erste Frucht dieses Bestrebenserkannt werden. Ist nun der freie Verkehr dieser Bischöfemit ihrem Oberhauptc, — das keineswegs ein fremder Regentist, in irgend einem Lande, wo Katholische sich finden,— durchLösung jener Unterbindungen, die alle freie Bewegung derLebensgeister im kirchlichen Organismus hemmen, wiederher-gestellt; hat man, absehend von den Täuschungen des Epis-copalsystemes, die freie Unterordnung dieser Prälaten unterdies ihr keineswegs absolutes, sondern durch die göttlichenOrdnungen gebundenes Haupt, aufrichtig anerkannt; ist
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