Druckschrift 
2 (1804)
Entstehung
Seite
541
Einzelbild herunterladen
 

S4l

nebst, allwo, allda, diewcil, bevor, auf daß,belassen, besagen, und in so vielen mit be,welche damit nichts stärkeres sagen, z. V. be-decken, befeuchten, bezahlen. Den Anfangmacht schöner stets die kurze Sylbc: z. B. stattLieb ende, lieber Geliebte, statt zahle,lieber bezahle. Doch gesellet sich hier nocheine menschliche Eigenheit dazu; der Menschplatzt ungern heraus er will überall einwenig Morgenroth vor jeder Sonne denn soohne alle Vorsabbathe, Vigiiien, Rüsttage,Sonnabende, Vorseste plötzlich ein Fest fertigund geputzt da stehen zu sehen, das widerstehtihm ganz kein Mensch springt in einer Ge-sellschaft gern mitten in seine erlebte Geschichtehinein, sondern er gibt kurz an, wie er zuder Sache kam, auf welcher Gasse, in wel-chem Wagen, Rocke u. s. >v. Bewegt nun ein-mal ein Trieb unser ganzes Wesen, so regt ergewiß auch die Zunge zur kleinen Sylbe und