ZIZ
die Gewalt über die Zeitwörter erhält mandie Herrschaft über die Sprache, weil sie alsPrädikate dem Subjekte am willigsten zulau-fen, und sich in jede grammatische Einkleidungam leichtesten zcrtheilcn; z. B. aus: die je-tzige Zeit blüht, wird leicht: sie treibtBlüthcn, steht in Blüthe, steht blühend da,die blühende Zeit, die Blüthen der Zeit :c.Wer die Sprache mit crschassnen Wörternzu bereichern sucht, lebt meistens an alten ver-armet; solche Blumen sind nur aus krankerSchwache gefüllte und treiben neue Blätter.
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del», strudeln, sieden, ringeln, perlen—: dann han-delnd: regen, rühren, schwenken, wiegen, rütteln,schütteln, schüttern, schaukeln, schwanken, kräuseln,guirlen, wirbeln, ringeln, fälbeln, rochern. — Unge-heuer ist der Neichthum an den Wörtern ->) des Ster-bens b>) und des Tödtens; aber am meisten des Hassensund Trennens. Nicht halb so reich ist die Sprachefür paaren, galten zc,: ganz arm für Wörter derFreude.
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