hcimniß besitzt, z. B. nach Gefallen einen Sohnoder eine Tochter zu zeugen. Ein uns allen sehrwohl bekannter Autor begicng oft den Fehler,z. V. ein Gewitter zu motivieren durch Wct<tcranzcigen vorher; aber er wollte vielleicht da-bei mehr den seltenen Wetterpropheten zeigenals den gewöhnlichen Dichter. Unbedeu-tende geistige Handlungen bedürfen eben sowenig des Motivs; so hatte z.V. der Verfasserder Reisen ins mittägliche Frankreich gar nichtnöthig, das Hervorziehen eines auf der Brustliegenden Bildes durch bcsondern Schmerz desDrucks den Kunstrichtern in etwas wahrschein-lich zu machen. Freilich der Künstler, mehrsich seiner Willkür und deren verschiedenen mög-lichen Richtungen bewußt und, ungleich dem Le-ser, weniger den Eindruck des Vergangenenfühlend als die Wickung der Zukunft, motivie-ret leicht zu viel. Allein eben die überflüssigeKausalität erinnert an die Willkür; wir wollen
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