Druckschrift 
2 (1804)
Entstehung
Seite
415
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reich stehen auf ewigem Boden. Aber die Gc<genwart, gleichsam das durchsichtige Eisfeldzwischen zwei Zeiten, zerfließt und gefrieret ingleichem Maße und nichts dauert an ihr als ihrewiges Fliehen Und die innere Welt, welchedie Zeiten schafft und misset, verdoppelt und be-schleunigt sie daher; in ihr i st nur das W c r-den, wie in der äußern das Sey n nurwird; Sterben, Leiden und Fühlen tragenin sich den Pulsschlag der Schnelligkeit unddes Ablaufs.

Aber noch mehr! Zur dramatischen lyri-schen Wechsel- Schnelle des Innern und desJetzo's tritt noch die zweite äußere der Darstel-lung. Eine Empfindung einen Schmerzeine Entzückung zu versteinern oder ins Wachsdes Schauspielers zum Erkalten abzudrücken:gab' es etwas widrigeres? Sondern, wie dieWorte fliehen und fliegen, so müssen's die Zu-stände. Im Drama ist Eine herrschende Leiden-