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alle irrigen Ansichten zu, anstatt der wenigenwahren, die dieser vielleicht allein am stärkstenhaben und malen kann.
S- 5».
Auödruck des Karakters durch Handlung unk R-ds.
Der K arakter spricht sich durch Handlungenund durch Rede aus; aber durch individuelle.Nicht was er thut,sondern wie ers thut, zeigtihn;das Wegschenken, das in der Wirklichkeit sosehr den bloßen Zuschauer ergreift, lasset diesenvor der Bühne oder dem Buche ganz kalt undmatt; im Leben erklärt die That das Herz, imDichten das Herz die That. Es ist leicht, ei-nem moralischen Heros Aufopferungen und fe-sten Stand und andere Thalen durch eine ein-zige Schreibfcdcr einzuimpfen; aber diese will-kürlichen Allgemeinheiten und Anhängsel fal-len ohne Früchte von ihm ab. Eine innereNothwcndigkeit gerade dieser bestimmten