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Funken, elektrische.
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genen Körper durch Hülfe anderer zog 1 , Er sowohl als die-jenigen, die ihn berührten, empfanden einen Schmerz wie \>oneinem Nadelstiche, oder vom Brennen eines Funkens, derdurch die Kleider eben so wie auf die blofse Hand wirkte undim Dunkeln sah man den Funken sehr deutlich. Nollet, derdamals nu Fay’s Schüler war, bemerkt 2 , er werde die Bestür-zung nie vergessen, in welche der erste Funke ans dem mensch-lichen Körper nu F’ay und ihn versetzt habe. Er fand hernach,dafs man aus Metallen noch stärkere Funken erhielte, wodurchGray veranlafst wurde , metallene Conductoren oder erste Lei-ter anzubringen, die ihm so starke Funken aus Wasser gaben,dafs auch er, wie schon früher Du. Wall , die Aehnlichkeitmit dem Blitze ahndete,,
Die deutschen Naturforscher, insbesondere Gordon in Er-furt, verstärkten den Funken noch mehr und bemühten sichbrennbare Stoffe dadurch zu entzünden. Dü. Ludolf in Ber-lin und WiRK-LUR in Leipzig waren die ersten, denen es im Jahre1744 gelang, Weingeist anzubrennen. Gralatii in Danzigentzündete den Bauch einer eben verlöschenden Kerze, undBose in Wittenberg den von geschmolzenem Schiefspulver.Dr. Wilson in London 3 wiederholte diese Versuche und fanddafs die Entzündung auch von statten gehe, wenn eine elektri-sirte Person den Weingeist hielt, und eine unelektrisirte denFinger daran brachte.
Bald hierauf gab die Entdeckung der Leidner Flasche denNaturforschern ein Mittel, weit stärkere 'Wirkungen hervor-zubringen , als. der Funke der einfachen E. zu tliun vermögendist. Man ist daher auf die Verstärkung desselben nicht mehrso bedacht gewesen. Nollet hat verschiedene Spielwerke,z. B. im Dunkeln leuchtende Buchstaben und andere Figuren,darzustellen, sehr umständlich beschrieben 4 . Die neuerengröfseren und besser eingerichteten Maschinen haben inzwischeneinfache Funken verschafft, deren AVirkungen denjenigen derverstärkten E. nicht viel nachgeben. Insbesondere sind diegrolsen Funken der Harlemer Maschine sehr merkwürdig. Die
1 Mem. de Paria 1733.
2 Le<;ons de Physique. VI. 408.
3 Ph. Tr. 1745. XLIII. 481.
4 Lettres snr FeJcctricite Tome II, ä Paris 1760. 12. p. 274.