Druckschrift 
1 (1928) 1389 - 1475
Entstehung
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Einleitung.

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i. J. 1398 übertragen worden; schon als scholaris in legibus paßt ernicht in den Rahmen der ersten Liste.

Die zweite ganz überwiegend größere Liste, welche 738 Namenumfaßt, zählt die Immatrikulierten der 3 ersten Rektorate auf. Dieursprünglichen Aufzeichnungen waren zerstreut 1 ) und ungeordnet;man konnte daher bei der Eintragung dieser Namen in die Matrikelnicht die chronologische Reihenfolge beobachten, sondern legte dasVerzeichnis der Universitätsgenossen zugrunde, wie es sich in derersten Pfründen-Supplikation der Universität an den Papst Bonifaz IX.,dem Rotulus von 1390, vorfand. 2 )

Durch einen glücklichen Zufall ist es mir gelungen, eine Abschriftdieses Rotulus in der sogenannten Alfterschen Sammlung 3 ) im Stadt-archiv aufzufinden. Die Abschrift, um den Beginn des 19. Jahrhundertserst angefertigt, ist zwar sehr schlecht und nicht ganz vollständig(bis 2, 661) erhalten; aber sie ergänzt, berichtigt 4 ) und erläutertden Matrikeltext in sehr erwünschter Weise. Die Vorlage muß aus8 Quaternionen bestanden haben A-H; bei Lage A hat offenbar dasMittelblatt gefehlt, so daß der Text der Supplikation, das caput rotuli,unvermittelt in den eigentlichen Rotulus übergeht, und die erstenNamen des letzteren, die in der Matrikel überliefert sind, weggefallensind. Einige wenige Inkongruenzen 6 ) ausgenommen, entspricht dieserRotulus durchaus der Angabe der Matrikel, daß deren Namenlistenur eine Abschrift des Rotulus ist 6 ). Aus dieser Entstehung erklären

D 137, 12 inrotulatus in primo anno studii registro perdito.

2 ) I 2b. 13 b.

3 ) sub n. 143 a unter der irreführenden Bezeichnung: Liber beneficiatorumseu registrum antiquum n. 13.

4 ) mehrfach bessere Lesarten, z. B. II, 252 Trai. statt Trev.; II, 371 Trev.statt Trai.; II, 292 Otto Gerardi statt Gerardus; II, 335 Jacobus Johannis stattJohannes.

6 ) Uber dieselben gibt die folgende Konkordanz zwischen Rotulus undMatrikel Auskunft (x bedeutet Namen, welche in der Matrikel fehlen): II 9. 11.I 12. II 12. 13. I 2. II 14-16. I 3. II 18. 19. x. 20. I 16. 20. II 21. 22.I 19. II 23-25. I 14. 10. 17. 9. 11. 13. II 26. I 15. II 28. 29. (50). 30-36.I 5. 18. ll 37. 39-41. I 6. II 42-46. 48. 50. 49. x. 51-65. 66-72. 74-125.127133. 136. 134. 135. 137-181. 183-205. 207-232. 234-239. 241.242.245-316.3 i8 - 3?7- 339- 33 8 - 34°-4i3- 4U- 4 H- 416-453. 456-468. 47 °~ 477 - 47949 8 -x. 499-505. x. 506-520. x. 521-523. 525-527. 559-590. x. 591-597. 599-628.x. 629-661.

8 ) sehr deutlich in der stehen gebliebenen Dativ-Form Walramo (II, 605),welche durch die Petitionsformel des Rotulus zu erklären ist: concedere dignemini(seil. papa). II, 73 steht in der Matrikel am Rande, ist also nachgetragen;fehlt im Rotulus. Der Wegfall eines im Rotulus enthaltenen Namens in derMatrikel ist zwischen II, 628 und 629 durch den Gleichklang der Namen veranlaßtworden; im ganzen fehlen 6 Namen in der Matrikel.