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163.
Die Studien sind das Einzige, was man derLiebe entgegen setzen kann. Man konnte sogarglauben, daß, da beide auf die Einbildungskraftwirken, sie in Beziehungen stehen, die wir nichtbegreifen können; denn eine große Leidenschaft hatsich nie mit einer große» Liebe zur Arbeit gepaart;was die eine nährt, schwächt nothwendiger Weifedie andre.
164.
Wenn wir alt sind, sollen wir der Jugend sorg-fältig die Gewalt nnsrer Gemüthsbewcgungcnoerbergen; denn ein Theil der Achtung, die sie unszollt, und der Uebcrlegenheit, die sie uns einräumt,beruht darauf, daß sie uns über die Leidenschaften,die sie bewegen, erhaben glaubt, und mit dieserTäuschung oerschwinden alle übrigen.
165.
Die Leidenschaften kennen uns in jedem Alterin Bewegung setzen; aber die Natur hat gewollt,daß die Liebe ausschließlich der Jugend gehörtedarum macht sie das Alter so lächerlich.