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Gedanken der Frau Fürstin Constantia von Salm : aus dem Franz.
Entstehung
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und vorübergehende Wirkungen mit ihnen aufhören,und welche der Stolz der Menschen allein mit demunveränderlichen Gange der großen Weltbestim-muugcn in Verbindung bringen konnte.

30.

Wir würden sehr beschämt werden, wenn wires vermöchten, genugsam in uns zu gehen, umdie Einsicht zu erhalten, welchen großen Einflußkleinliche Leidenschaften, kleinliche Rücksichten beiden wichtigsten Gelegenheiten auf uns übenund wie sehr sie oft über das Glück oder dasUnglück unseres ganzen Lebens entscheiden.

31.

Wir erfahren eine Menge von Verdrießlichkeiten,deren wir uns selbst nicht versehen. Diese son-derbare Wahrnehmung entspringt aus jeder gezwun-genen Stellung, welche, ohne uns wirklich unglück-lich zu machen, mit unfern Neigungen und unsererArt zu sein im Widerspruch ist. Die unbedingteUnmöglichkeit, etwas darast zu ändern, benimmtuns das Vermögen, uns über das, was an unsermGlücke fehlt, aufzuklären; wir kommen sogardahin, uns zu überreden, daß wir so ziemlichglücklich sind; aber der in uns vorgehende Kampf