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Gedanken der Frau Fürstin Constantia von Salm : aus dem Franz.
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Der Geist der Ungerechtigkeit, der Bosheit,oder der Verwegenheit, welcher einen Menschenverleitet, das Böse zu thun, bringt ihn auch dahin,viele der Ordnung, den Gesetzen und den Bedürf-nissen der Gesellschaft zuwidertaufende Handlungenzu begehen, und er findet am Ende immer eineKlippe, gegen die er scheitert.

28.

Mit der Zeit werden wir gewahr, daß wir inuns irgend eine Neigung, eine herrschende Leiden-schaft haben, welche, ohne daß wir uns dessenbewußt waren, die Triebfeder aller unserer Hand-lungen war, und die uns veranlaßte, eine MengeDinge zu thun, welche unser Schicksal bestimmthaben.

29. .

Man spricht unaufhörlich von der Bestimmung;die einen glauben daran, die andern läugnen sie;man wendet sie wechselweise auf Dinge und aufMenschen an. Wahrlich, man kann nicht zweifeln,daß es eine Bestimmung gibt, das heißt, einegroße Verkettung von Ursachen und Wirkungen,die Alles einem unscrm Auge entrückten Ziele zulenkt; aber was die Menschen ihre Bestimmung