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darum ist Astes, was diesem unwandelbaren Ge-setze nicht unterworfen ist, unumgänglich von ge-ringer Dauer.
2.
Die beste aster Gewohnheiten, sagt einPhilosoph,^) wurde sein, keine anzunehmen.Obschon dieser Gedanke treffend scheint, und aufden ersten Augenblick verführt, so bemerkt man,wenn man darüber nachdenkt, daß er in der Thatweder auf die Menschen noch auf die Gesellschaftanwendbar ist.
Es steht nicht in unsrer Macht, Gewohnheitenzu haben oder nicht. Sie sind die Folge unsrerregelmäßigen Organisation, welche uns unaufhörlichohne unser Zuthun, dieselben Wünsche, dieselbenBedürfnisse, dieselben Empfindungen gibt. Zwarhat uns die immer weise und fürsvrgende Naturdas Vermögen verliehen, unsre Gewohnheiten nachder Notwendigkeit und zuweilen nach unsermWillen zu bequemen; aber, ausser dem, daß diesesVermögen beschränkt ist, beruht es nur in unsererEinbildung; denn wir entsagen einer Gewohnheitnur, um eine andre anzunehmen, und wir kommen
«) I. I. Rousseau.