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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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Hungen des papstlichen Stuhles war. Die römischePropaganda rüstete sich daher zum geheimenKampf, weil man auf offenem diplomatischen Ter-rain vergeblich gefochten; das ganze Arsenal geistigerund geistlicher Macht, welche der römischen Curiedurch die Propaganda zu Gebote stand, wurde inThätigkeit gesetzt. Man wandte Gold und Verrath,Lug und Trug an. Keine Privatleidcnschaft, keinindividuelles Interesse irgend einer Art blieb alsMittel zum Zweck unbenutzt, um zum gewünschtenResultate zu gelangen.

Selbstredend war die Anwendung solcher Mittelgegen Preußen um so nothwendiger, um auf Erfolgrechnen zu dürfen, weil es als die erste protestanti-sche Macht Deutschlands durch seine von Jahr zuJahr mehr sich hebende Suprematie, die es durchdie feste Consequcnz und Energie und die tiefe Ein-sicht seiner Staatsregierung erlangt, den bedeutend-sten Einfluß auf die Mehrzahl der Staaten des deut-schen Bundes übt, und durch seine äußere und in-nere Kraft, durch sein ernstes, beharrliches Strebennach Volksbildung und Aufklärung, durch Förderungdes wissenschaftlichen und künstlerischen Lebens wiedes commerciellen und industriellen Wirkens undSchaffens einen Widerstand leistet, der um so größerund kräftiger ist, je heterogener und der Tendenz derpreußischen Staatsregierung entgegengesetzter die Rich-tungen der ultramontanischen Bestrebungen sind.