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ten Thatsachen bewahrheiteten. Nicht Aberglaubeund Fanatismus sind — wie Manche irrig glauben— die Beweggründe dieses erneuerten Einflusses derrömischen Hierarchie in Deutschland; vielmehr istdiese Hierarchie selbst Ursache und Zweck zugleich.Sie hatte im Laufe der Jahrhunderte und im Drangeder politischen Verhältnisse ihre Bedeutung und Ein-wirkung immer mehr beschrankt gesehen. Ihre Ge-walt erlosch zur Halste mit der erlöschenden Schei-terhaufenflamme, welche Luther vor WittenbergsThore angezündet hatte; unter Napoleon's Fuß starbder letzte Funke ihrer Macht, der noch glomm unterder Asche des Scheiterhaufens; seit sein Stern er-loschen, strebt sie — ein Phönix aus der Asche zuerstehen. Auf Deutschland, der Wiege der Refor-mation, sind ihre Blicke gerichtet; denn sie fürchtet,Deutschland werde ihr Grab werden. Deshalb lo-dert die ganze Glut ihres unversöhnlichsten Hassesgegen dieses Land. Die Abhängigkeit der Bischöfevon den Fürsten des deutschen Staatenbundes, diephilosophischen Systeme, der Rationalismus aufDeutschlands Hochschulen, die Vereine von Gliederndes katholischen Klerus mit dem Zwecke, das Cölibataufzuheben, die Stände deutscher Bundesstaaten,welche unterstützende Motionen in die Kammern brach-ten und der klerikalischen Neuerungssucht das Wortredeten, erscheinen in den Augen der römischen Curieals Vorboten naher, herandringender Todesgefahren.