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breitung des Christenthums unter den Heiden Be-dacht nimmt. In Frankreich hat sich schon früherder verderbliche Einfluß der katholisch-hierarchischenPropaganda gezeigt. Als nämlich Napoleon sichdie franzosische Kaiserkrone aufgesetzt hatte, gewannman ihn überlistig für den Gedanken, die öffentlicheErziehung der Jugend einer geistlichen Gesellschaft zuüberlassen. Es bildete sich, von ihm genehmigt, dieursprünglich jesuitische Stiftung St. Sulpicc. Lud-wig XVlII. unterstützte die Jesuiten; unter seinembigotten Nachfolger Karl X. verbreitete sich diesegeistliche Partei bereits über ganz Frankreich, mischtesich in die öffentlichen Angelegenheiten, und ihre Ge-hcimregierung wurde immer machtiger, immer keckerhervortretend. Die frühere Anmaßung der Hierar-chie gegen die Staatsgewalt sprach sich überall drei-ster in Hirtenbriefen der Bischöfe, in Reden in denKammern und in Adressen an den König aus. Daerhob 1826 der Graf von Montlosicr eine kraf-tige Anklage wider die Bestrebungen der Priester-partei und die Schritte der Geheimregierung. Eshatte sich ermittelt, daß man seit einer Reihe vonIahren wöchentliche Beitrage von Gliedern der Nie-dern Volksclassen erhoben. Eine Verordnung vom16. Juni 1828 unterwarf die bisher unter geistli-cher Aufsicht gestandenen Schulen der Aufsicht desMinisteriums; die Lehrer mußten schriftlich erklaren,daß sie zu keiner gesetzwidrig bestehenden geistlichen
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