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und was er selbst kaum ausgerottet, ließ er selbstwieder aufwuchern. Die Kritik, wie er sie übte, gingunter in Parteisucht, und der Rost der Leidenschaftzerfraß die Schneide seines kritischen Schwertes.
Won allen Seiten drang man auf ihn ein. Be-sondere Gefahr drohte ihm durch Gutzkow, der, frü-her ihm befreundet, dann aber entzweit mit ihm, sichmit mehreren jüngeren Literaten von Geist und Ge-wandtheit verband zur Herausgabe zweier Zeitschriften.Diese journalistische Antipodenschaft war seine Tod-feindin, seinen schnellsten Sturz beabsichtigend, derauch sicher erfolgt wäre, hatte er sich nicht noch einekurze Galgenfrist zu erringen gewußt. EigenesInteresse und gefährdete Selbstexistenz ließen ihn zuden verzweifeltsten Mitteln der Gegenwehr greifen.Mit dem Gifte der rafsinirtesten Intriguc, mit dertolknnn der glühendsten Cabale alliirt, erschienMenzel nach seiner italienischen Reise wieder amNeckar. Seine literarische Existenz stand auf demSpiele, dem Untergange nahe. Verzweiflung undTrieb der Selbsterhaltung geboten jedes Mittel. Indiesem Geiste trat er gegen Gutzkow auf mit je-nem Manifeste, das auf kurze Zeit ihn retteteund die Journalunternehmungen seiner Feinde hemmte,indem er, unfähig sich selbst zu schützen, die Staats-gewalt alarmirte, welche die Angelegenheit vor ihrForum zog. Aber die Weise dieses Kampfes warseiner unwürdig, und nur zu bald zeigten sich als