Diese Unterschiede drücken aber die Fehleraus, welche man in der Seite zu be-fürchten hak, wenn man selbige entweder ausder Standlinie oder bestimmen will.Es ist also klar, daß wenn man gleich inMessung des Winkels an Heyden Standli-nicn einerley Fehler bcgienge, derselbe dennochbey Auswahl der Standlinie ^c, die Weitemit einer größern Unrichtigkeit gebenwürde/ als bey der Wahl der Standlinieund man stehet leicht / daß dies daher rührenmüsse / daß bey Annehmung der Skandlinie^c, der Winkel sehr stumpf ist/ hinge,gen an der Srandlinie eine schickli-chere Größe hat. Dies zeigt/ daß die richtigeBestimmung der unbekannten Stücke (wie z.E. sehr von einer schicklichen Aus,wähl der willkührlichen oder bekann-ten Größen abHange/ daß gleichgroße Feh-ler in den gemessenen Stücken / gar verschie,denen Einfluß auf die Bestimmung der unbe-kannten haben können. Woraus dann fernerfolgt / daß ein schlechteres Instrument, bey ci,ner schicklichen Auswahl der willkührlichenStandpunkte und Linien / oft eben so guteDienste leistet, als ein gutes Werkzeug, beyschlimmem Umständen; daß z. E. ein Fcblervon iO Minuten / bey Messung der Winkelan der Standlinie vielleicht nicht so ge-fährlich ist, als ein Fehler von i Minute /in den Winkeln an der Standlinie
Die-