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2 (1793)
Entstehung
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Metern , bey der man sieb der Schrauben be-dienet, um die dem Bilde eines Objccts zugehörigescheinbare Größe zu finden, rühret von Chrlst-fried Kirci), einem deutschen Astronomenher, der sie zuerst in den ^lilc. Kerolmenlidu8bekannt gemacht hat. Die Vorrichtung istzwar sehr einfach, aber das Umdrehen derSchrauben, das Zahlen der Umdrehungen u.s. w verursacht, wenn man sich nicht dabeyirren will, einigen Zeitverlust.

II. Die letztere Art von Micrometcrn mitParallcllinien, hat mein Vater zuerst in denK » smograph. Sa mm lun gen (Nürnb.1750) bekannt gemacht, und ist ohnsireitig, inAnsehung der leichteren Behandlung, und derKosten, dem Kirchischen vorzuziehen. Derglei-chen Glasmicromctcr verfertigte auch in sehrgroßer Vollkommenheit Hr. Brand er inAugsburg, und bediente sich ihrer in Fernröh-ren an Winkelmessern , weil man dadurcheinen Vernicr oder eine Mieromcterschraubean der Alhidadenregel ersparen kan. Bcy Ho->rizontalvermessungcn wird nemlich ein solchesMicromcter in das Fernrohr des Winkelmes-sers so angebracht, und gestellt, daß die Linieu? ?i^. XXVI. mit der Ebene des Werk-zeugs parallel ist, und folglich die Parallelendes Glasmicrometers, in dem Fernrohre, beymhorizontalen Stande des Werkzeugs, als Vcr-kicallinien erscheinen. Gesetzt also, bcy Aus-messung