begränzen. Daher jedes Glas seine eigeneBrennweite hat.
Eine Formel dazu findet fich in KästnersDioptrik ( 22). Die Dicke des Glases istdabcy nicht in Betrachtung gezogen, welchesauch meistens beym Gebrauche der Gläser zuFernrohren verstattet ist.
VI. Wenn die Brennweite eines Glasesdurch Versuche, oder sonst als bekannt ange-nommen wird, so kan man daraus die Weite crdes Bildes pg eines vor dem Glase in endlicherWeite K.L liegenden Objects?() durch Rechnungfinden. Man nenne die Brennweite eines Gla-ses — l, die Entfernung des Objccrs vondem Glase — b, und dessen Bildes Weitehinter dem Glase — fi, so wird seyn
(Kastn. Dioptr. 29.)
d—1
Es. Gesetzt, es sey die Brennweite eines Gla-ses 1—8 Zoll; b---5 Fuß —50 Zoll, so ist
s --- 9? Zoll.
Es würde also das Bild eines um 50 Zollentfernten Gegenstandes, es Zoll weitervom Glase liegen, als der Brennpunkt, oderder Ort des Bildes eines unendlich weit weg-liegenden Objects-
N Für