Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
170
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Unterschied angemerkt, und künftig bey Mes-sung der Winkel allcmahl in Rechnung gebracht.

IV. Auf diese Art erhellet, wie eine ganzeReibe von Theilpunkten berichtigt werden könne,unv zwar sehr genau, wenn man i) immercmcrley Schraubengange braucht, und 2) denWerth derselben in Minuten :c. weiß. Wirhaben z^ar schon §. 101. ein Mittel angege-ben, den Werth der Schraubengange zu be-stimmen, da aber dieses zu gegenwartiger Ab-sicht nickt zureickend genau ist, so pflegt mansich auch folgender Methode zu bedienen.

Den Werth der Umdrehungen einer Mi-crometerschraube zu bestimmen.

tz. 165. Es sey sl'iZ. XX) ik ein auf demFelde vertical abgesteckter Maasstab, auf demman feine Abtheilungen in Zolle u. s. w. ver-zeichnet hat. L sey der Mittelpunkt des vondem Stabe entfernten und vertical gestelltenWinkelmessers, dessen Fernrohr as, genau ho-rizontal, nach dem Stabe iic gerichtet worden.

Man bemerke nun, was die Are des Fern-robres, oder die horizontale der beyden Kreutz-linien im Brennpunkte desselben, bey d füreinen Theilstrich auf dem vcrticalen Maasstabeabschneidet, oder wenn die Richtung a5, nichtgenau auf einen Theilstrich d trist, so schätze

man