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Urecliung, doppelte.
eingreift; die erst im Art. Polarisirung erklärt werdenkönnen.
2 ü- Aher wieviel uns liier überhaupt noch fehlt, um alleUmstände richtig zu übersehen, davon giebt Mitscher-lich’ s wichtige Entdeckung * 1 * über die Ausdehnung derKrystalle durch die Wärme einen Beweis. Nach seinenVersuchen findet, heim Kalkspath, wenn er erwärmt wird,eine Abnahme der stumpfen Winkel und eine Zunahmeder spitzen Winkel statt, die für 80 Gr. Rcanm. 8-§- Min.beträgt, diese Acnderung rührt daher, weil der Kallc-spath nach der Richtung seiner Hauptaxe sieh durch dieWärme ausdehnt, während er in den übrigen Richtun-gen eineZusammenzichung leidet. Nach Mitscijerlich’sBestimmungen findet eine solche Ungleichheit der Aus-dehnung nach den verschiedenen Dimensionen nicht stattfür Krystalle, die keine doppelte Brechung zeigen, da-gegen verhalten sich die Krystalle mit einer Axe geradein der Richtung dieser Axe anders gegen die Wärme,als in den darauf senkrechten Richtungen, und die Kry-jstallc mit zwei Axon doppelter Brechung dehnen sich nachallen drei Richtungen verschieden aus.
"Welchen Einfluis diese Veränderung auf die doppelteBrechung habe, hat Mitscherlich zwar in Verbindung mitFresnel untersucht, aber den Erfolg seiner Bemühungennoch nicht bekannt gemacht 3 . Die ungleiche Ausdehnunghat Fresnel 3 auch an Gyps beobachtet.
Andere Erscheinungen, die der Doppel-spatli und andere Krystalle dar bieten.
21. Nicht blofs da, wo ein von aufsen zum Krystall gelan-gender Strahl in ihn cindringt, wird dieser in zwei Far-benbiischcl gespalten, sondern dasselbe ereignet sich auch,wenn ein auf die innere Oberfläche des Krystalls auffal-lender Strahl, statt aus ihm hervorzudringen, ganz oder
l Poggendorff Ann. d, Phys. I. 125 ,
i Hierher scheint Iresucl's Beobachtung zu gehören. Ann. c -ü
Cb. et p. IV. 298.
g poggendorff Ann. d, Phys. II. 109.