Druckschrift 
1 (1825) A und B
Entstehung
Seite
1189
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B i; oc h uug, d u p p e 11e.

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Strahlenbrechung zu fuhren 1 . Bur: wstj:k nämlich findet,dafs in Beziehung auf die von Haüy angenommenen Kcrn-gestalten (molccules integrantes) der Krystalle, diejenigenKrystalle, die nach den angeführten Versuchen nur eineAxe doppelter Brechung zeigen, zu einer gewissen lleihovon Kerngestalten gehören, dafs die, welche zwei Axondoppelter Brechung zeigen, zu einer andern Reihe vonKerngestalten gehören, und dafs es endlich Krystalle, zuandern Reihen von Kerngcstaltcn gehörig giebt, derendoppelt brechende Kräfte im Gleichgewichte sind vermögeder vereinten Wirkung dreier gleicher auf einander rccht-winklicher Axen, und dafs diese daher keine doppelteBrechung zeigen.

Die Krystalle, welche nur eine Axe doppelter Brechungzeigen, scheinen entweder auch geometrisch nur eine Axezu haben, wie der Kalkspath, bei denen die Diagonale zwi-schen den stumpfen Ecken die einzige gerade Linie ist, dieals Axe eine für den ganzen Krystall symmetrische Lage ha-ben kann, oder sie mögen mehrere Axen haben, aus dereneinzelnen Wirkungen jedoch eine einzige mittlere entspringt.Allerdings nämlich lassen sich in solchen Krystallcn, wieselbst der Kalkspath ist, gerade Linien angeben, die alle mitgleichem Rechte Axen heifsen könnten , z. B. im Kalkspathdie drei zwischen der Mitte zweier einander gegenüberste-heuder Seiten gezogenen Linien, aber sie können auf jeneeine Axe zurückgeführt werden, und zwar auf eine ihnengleichnamig oder entgegengesetzt wirkende, je nachdem dieNeigung jener gegen diese kleiner oder gröfscrals 5 4°4 4 / 8 //ist 2 . Und etwas Aclniliches gilt von andern Krystallcn, diegeometrisch nur eine eigentliche Axe haben. Solche Kern-gestaltcn sind das stumpfe Rhomboeder, das spitze Rhomboe-der, das quadratische und das sechsseitige Prisma, das Oktae-der mit quadratischer Basis und das Bipyramidaldodekaeder,Welche alle Mohns unter zwei Systeme, das rhomboedrischeund das pyramidalische bringt.

Betrachtet man die Krystalle, die zwei Axen doppelterBrechung zeigen, so sieht man, dafs sich bei ihnen nicht eine

i G. LX1X. i.

i = Are, Taug; welchen Werth der Winkel beim Würfel erhält.