Druckschrift 
1 (1825) A und B
Entstehung
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expansiboler Flüssigkeiten.

nifs zu entweichen. .Der so vorgcrichtctc Ballon wurde dannnebst dem sperrenden Quecksilber in einem Gcfäfse mit■\\'asscr bis zur Siedehitze durchaus erwärmt, erkaltete dem-nächst bis zum Gefrierpimctc, wodurch statt der ausgelric-benen Lul't Quecksilber eindringen mufste, und dann wurdeJieses, und dasjenige, welches den Ballon ganz füllte, ge-nau gewogen, wodurch das Vcrliältnifs der Ausdehnung ge-geben war. Sechs auf diese Weise mit atmosphärischerkuft angestelltc Versuche gaben die Ausdehnung derselbenzwischen den beiden festen Fnnctcn des Thermometers= 0,374; 0,376; 0,3744; 0,3755; 0,3748; 0,3757,also im Mittel 0,375- Bei Wasserstolfgas aus Eisen undsehr verdünnter Schwefelsäure wurde die Ausdehnung inzwei Versuchen = 0,3749 und 0,3756 gefunden; beiSaucrstoifgas = 0,3747; 0,3754; 0,3745 , bei Stickgas= 0,3742; 0,3756; 0,3750; 0,3746; 0,3755.

Uni die im Wasser auflöslichen Gasarten zu untersuchenbediente sich der nämliche Gelehrte eines sehr einfachenApparates. Zwei Glasröhren TT, aus einem Cylinder gc-Fig.schnitten, wurden vermittelst eines kleinen Gefäfses mit 106-Quccksilber graduirt, und mit gleichen Abtheilungen be-zeichnet, dann in einer kleine Quccksilberwanue A C bis zugleichen Abteilungen die eine mit atmosphärischer Luft,die andere mit einer andern Gasart gefüllt, und hei ver-schiedenen Wärmegraden beobachtet. Es zeigte sich indefsnicht die mindeste Verschiedenheit der Ausdehnungen heibeiden , vorausgesetzt, dafs sie völlig trocken in die Röhrenkamen. Auf diese Weise wurden untersucht kohlens. Gas,salzs. Gas , schmeflichte, und Salpetergas , auch zeigte Am -moniakgas, wenn es hinlänglich getrocknet war , keinegröfsere Ausdehnung als atmosphärische Luft. Indem hier-durch also bewiesen war, dafs das Volumen aller permanentelastischer Gasarten sieh durch gleiche Zunahmen der Wärmeum gleiche Gröfseu vermehre, so führte dieses zu der Vcr-nmtlning, dafs auch die Dämpfe dem nämlichen Gesetzeunterworfen wären, welcher Satz durch einen dirccten Ver-such mit dem zuletzt beschriebenen Apparate dnrclt Verglei-chung des Verhaltens von Schmefelätherdampf mit atmosphä-rischer Luft unmittelbar bestätigt wurde.